Lillytime

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12/02/2026

Es gibt diesen Satz, der einem das Herz ein kleines bisschen schwer macht:
Wenn die Kinder zwölf sind, hat man bereits 75 % der gemeinsamen Zeit verbracht.
Ob diese Zahl nun exakt stimmt oder nicht – sie trifft einen wunden Punkt. Denn sie erinnert uns daran, dass Kindheit kein Zustand ist, sondern eine Phase. Eine wunderschöne, intensive, manchmal anstrengende – aber vor allem vergängliche Zeit.
Und ja, es ist der Lauf der Dinge. Sie werden größer. Selbstständiger. Sie werden ihre eigenen Wege gehen, ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie werden reisen, studieren, sich verlieben, Fehler machen, wachsen. Sie werden Freundschaften schließen, die wichtiger sind als wir. Sie werden Geheimnisse haben, von denen wir nichts wissen. Und sie werden uns weniger brauchen.
Und genau das ist der Plan.
Wir erziehen sie nicht, um sie an uns zu binden. Wir erziehen sie, um sie loslassen zu können.

Aber irgendwo zwischen Brotdosen packen, Fahrdiensten, Hausaufgaben und Gute-Nacht-Geschichten hoffen wir doch auf etwas: Dass das Band, das wir knüpfen, stark genug ist. Nicht als Kette. Sondern als unsichtbare Verbindung.
Ein Band, das sagt: Du kannst gehen. Aber du kannst immer zurückkommen.
Du kannst fliegen. Aber hier ist dein Nest.
Du kannst scheitern. Aber hier bist du sicher.

Ich hoffe, dass wir als Eltern dieses Band so gesetzt haben, dass Emily immer weiß: Sie darf jederzeit anrufen. Auch nachts. Auch nur, um zu sagen, dass sie traurig ist. Oder glücklich. Oder verwirrt. Dass sie weiß, dass unser Zuhause kein Ort ist, den man „verlässt“, sondern einer, den man immer bei sich trägt.

Vielleicht werden die Besuche seltener. Vielleicht werden die Gespräche kürzer. Vielleicht wird ihr Kalender voller sein als unserer. Aber wenn sie sich an ihre Kindheit erinnert, dann wünsche ich mir vor allem eines:
Dass sie weiß, wie sehr sie geliebt wurde.
Nicht in großen, spektakulären Gesten. Sondern in all den kleinen, leisen Momenten.
Ich hoffe, sie erinnert sich an unsere langen Sonntagsfrühstücke.
An den Duft von Kaffee und Pancakes. An Gespräche, die sich zogen, weil niemand irgendwohin musste. An dieses Gefühl von Zeit im Überfluss.

Ich hoffe, sie denkt an unsere Ausflüge zum See.

An die Tage, an denen ich sie an meinem freien Tag aus dem Kindergarten genommen habe.
Wie wir frühstücken waren, nur wir zwei. Wie wir danach zum Spielplatz gegangen sind. Ohne Eile. Ohne Plan. Nur mit diesem stillen Glück, zusammen zu sein.

Ich hoffe, sie erinnert sich an ihre Geburtstage.
Wie wir sie liebevoll geplant haben. An Luftballons am Morgen. An Kuchen mit Kerzen. An das Strahlen in ihren Augen, wenn sie gesehen hat, dass dieser Tag nur ihr gehörte.

An die Reisen.
An das gemeinsame Kofferpacken. An Autofahrten. An Hotelzimmer, die nach Abenteuer rochen.

An die Spieleabende.
An das Diskutieren über Regeln. An das Gewinnen und Verlieren. An das Lachen, das lauter war als erlaubt.

An all die Buchhandlungen, in denen wir Stunden verbracht haben. Wie wir zwischen Regalen verschwunden sind. Wie sie Bücher gestapelt hat. Wie wir uns gegenseitig vorgelesen haben.

An Museumsbesuche und an dieses offene Staunen über die Welt.

An die Freude am guten Essen.
An das Bewusstsein, dass Essen mehr ist als satt werden – es ist Zusammensein.

Ich hoffe, sie erinnert sich an die Wärme. Nicht nur an die der Decken im Winter. Sondern an die Wärme zwischen uns. An Umarmungen ohne Anlass. An ein Zuhause, das ruhig war. An einen Ort, an dem sie nichts darstellen musste.

Vielleicht wird sie sich nicht an alles erinnern. Vielleicht verschwimmen die Details. Vielleicht bleiben nur Fragmente.

Aber wenn das Gefühl bleibt – dieses Grundgefühl von Geborgenheit, von Angenommensein, von „Ich bin richtig, so wie ich bin“ – dann haben wir alles richtig gemacht.

Denn am Ende geht es nicht darum, wie viel Zeit wir hatten.
Sondern darum, wie wir sie gefüllt haben.

Kinder entfernen sich nicht wirklich.

Sie tragen uns weiter – in ihren Werten, in ihren Erinnerungen, in der Art, wie sie selbst einmal lieben werden.

Photos from Lillytime's post 22/08/2025

Ich bin so gern Gastgeberin.
Es erfüllt mich, wenn unser Zuhause ein Ort ist, an dem Menschen zusammenkommen – ob Familie, Emilys Freunde oder unsere eigenen. So wie gestern. Ganz spontan kam Emilys Freundin vorbei, und ich hatte meine Studienkolleginnen eingeladen – Freundinnen, mit denen ich eine der prägendsten und schönsten Zeiten meines Lebens geteilt habe.

Gestern war einer dieser Abende, die das Herz ganz still lächeln lassen.

Sie sind Erinnerung, Verbindung, ein Stück Zuhause im Herzen.

Mit meinen Studienfreundinnen verbinde ich so viel: Lernnächte, Kaffee zwischen Vorlesungen, Zweifel, Erfolge, Träume, Auslandsaufenthalte, Partynächte – und vor allem gegenseitigen Rückhalt. Das Leben hat uns an unterschiedliche Orte geführt: Ausland, neue Jobs, andere Lebenswege,… Aber trotz all dieser Umwege haben wir nie wirklich den Kontakt verloren.

Gestern, nach Monaten rein digitaler Verbindung, saßen wir endlich wieder zusammen. Und es war, als wäre keine Zeit vergangen.

Diese Vertrautheit, dieses stille Verstehen, das keine Worte braucht – es war einfach wieder da. Das Lachen, die Insider…

Für mich ist genau das wahre Freundschaft: Nicht täglicher Kontakt, sondern tiefe Verbindung, die bleibt – auch wenn das Leben dazwischenkommt.

Solche Momente machen mich dankbar. Dankbar für Menschen, die bleiben. Für ein Zuhause, das offen ist. Für Freundschaften, die nicht von Zeit, Ort oder Umständen abhängig sind. ✨

12/08/2025

If it involves a road trip, nature, coffee, mountains, or beaches, I’m in! 🚗☕️⛰️🌊🌴🌿

Photos from Lillytime's post 24/07/2025

Kaum treten wir über die Schwelle des , ist es da – dieses Gefühl von Urlaub. Für jemanden wie mich, der ständig neue Orte sehen will und sich schnell langweilt, ist das alles andere als selbstverständlich. Doch dieses Hotel ist anders. Es fühlt sich an wie Zuhause. Was vor 6 Jahren als Kooperation begann, hat sich zu einem Pflichtprogramm im Sommer entwickelt. Emily erinnert uns jedes Jahr mit Nachdruck daran, dass ihr geliebter Urlaub im „Falki“ bitte auf keinen Fall ausfallen darf – keine Diskussion. Und ehrlich? Wir verstehen sie. 🐚🌊🐠☀️⛱️

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