Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V.

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18/06/2026

🏛️Non solo Goethe alla Casa di Goethe, Roma | Nicht nur Goethe in der 🌍​

🇮🇹 Oggi presentiamo un’opera dalla collezione permanente della Casa di Goethe: una veduta di un gruppo di cipressi di Villa d’Este a Tivoli di Othmar Brioschi (1854–1912).

🎨🌿 Il pittore paesaggista austriaco visse a Roma dal 1882 fino alla sua morte nel 1912. Nelle sue opere tardo-impressioniste seppe rendere in modo magistrale la luce e il colore, condensando l’atmosfera del paesaggio italiano in immagini di grande intensità atmosferica. Anche in questa veduta del gruppo di cipressi di Villa d’Este si manifesta la sua particolare sensibilità per le suggestioni luminose e per la resa della natura.

🧑‍🎨Brioschi fu membro del Deutscher Künstlerverein di Roma, una importante rete di artisti di lingua tedesca attiva nella seconda metà del XIX secolo nella Città Eterna. La biblioteca e il fondo archivistico di questa associazione sono oggi conservati alla Casa di Goethe e costituiscono una base fondamentale per l’attività scientifica e museale dell’istituzione.

🖼️ Le opere di queste artiste e artisti entrano sempre più frequentemente a far parte del museo e arricchiscono la collezione permanente. In questo modo si amplia lo sguardo oltre Goethe, verso le molteplici relazioni artistiche e culturali di area germanofona a Roma intorno al 1900.

🇩🇪 Heute stellen wir ein Werk aus der Dauerausstellung der Casa di Goethe vor: die Ansicht einer Zypressengruppe aus der Villa d’Este in Tivoli von Othmar Brioschi (1854–1912).

🎨🌿Der österreichische Landschaftsmaler lebte von 1882 bis zu seinem Tod 1912 in Rom. In seinen spätimpressionistischen Landschaften setzte er meisterhaft Licht und Farbe ein und verdichtete die Stimmung der italienischen Landschaft zu atmosphärisch dichten Bildräumen. Auch in dieser Ansicht der Zypressengruppe aus der Villa d’Este zeigt sich seine besondere Sensibilität für Lichtstimmungen und Naturwirkung.

🧑‍🎨Brioschi war Mitglied im Deutschen Künstlerverein in Rom, einem bedeutenden Netzwerk deutschsprachiger Künstler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Ewigen Stadt. Die Bibliothek und der Nachlass dieses Vereins werden heute in der Casa di Goethe verwahrt und bilden eine wichtige Grundlage für die wissenschaftliche und museale Arbeit des Hauses.

🖼️Werke dieser Künstlerinnen und Künstler finden nun vermehrt Eingang ins Museum und bereichern die Dauerausstellung. Damit erweitert sich der Blick über Goethe hinaus auf die vielfältigen deutschsprachigen Kunst- und Kulturbeziehungen in Rom um 1900.



Ph.: Othmar Brioschi, Ansicht der Villa d Este in Tivoli, Casa di Goethe © Max Planck Institut für Kunstgeschichte (Enrico Fontolan)

Photos from Klassik Stiftung Weimar's post 18/06/2026
Herzlichen Glückwunsch! Die Goethe-Gesellschaft Chemnitz hat zum 100-jährigen Bestehen eine lesenswerte Festschrift vorgelegt 08/06/2026

Seit die Goethe-Gesellschaft 1885 in Weimar gegründet wurde, hat sie als kulturelles Netzwerk ständig an Bedeutung gewonnen, Mitglieder auf allen Kontinenten fanden sich zusammen, um gemeinsam Fragen der Kultur und Wissenschaft zu diskutieren und Brücken bauen zu helfen über Grenzen aller Art. Weil Goethe gleichermaßen als Dichter und Naturforscher Anregungen gab, werden in der Tradition seiner weit gespannten Interessen neue Erkenntnisse gewonnen und abgewogen. Offen für Ideen jeder Art und Neuigkeiten aller Erfahrungsbereiche nahm er interessiert zur Kenntnis, was immer seinen Horizont erweitern mochte: ein Universalgelehrter und Sammler, stets bestrebt, neues Wissen zu gewinnen und zu publizieren.

Konkret findet dieser Austausch, finden die Begegnungen und Gespräche auch vor Ort statt. Alle zwei Jahre in Weimar oder in einer der autonomen Ortsvereinigungen.

Herzlichen Glückwunsch! Die Goethe-Gesellschaft Chemnitz hat zum 100-jährigen Bestehen eine lesenswerte Festschrift vorgelegt Seit die Goethe-Gesellschaft 1885 in Weimar gegründet wurde, hat sie als kulturelles Netzwerk ständig an Bedeutung gewonnen, Mitglieder auf allen Kontinenten

Die Vorstände der deutschen Goethe-Gesellschaften trafen sich vom 14. bis 16. Mai 2026 in Frankfurt am Main 08/06/2026

Bei ihrer Begrüßung erläuterte die Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und Gastgeberin Anne Bohnenkamp-Renken Architektur, Geschichte und Konzeption des neuen Deutschen Romantik-Museums, in dessen Foyer man sich am ersten Abend versammelte. Nach dem Krieg errichtete der Börsenverein im Stil der 50er Jahre sein Zentrum mit Büros als schlichten Zweckbau, dessen lang gestreckte horizontale Form wie ein Fremdkörper neben der noblen Fassade des wieder aufgebauten historischen Goethe-Hauses wirkte. Statt dieses dominanten Blocks sollte die neue in drei Häuser gegliederte Front jetzt wieder dem Charme und Charakter der alten Frankfurter Bebauung entsprechen. Goethes Leben und Werk sind anschaulich zu besichtigen, ergänzt um wichtige Facetten der Romantik, deren Zeugnisse hier seit Jahrzehnten gesammelt werden.

Die Vorstände der deutschen Goethe-Gesellschaften trafen sich vom 14. bis 16. Mai 2026 in Frankfurt am Main Bei ihrer Begrüßung erläuterte die Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und Gastgeberin Anne Bohnenkamp-Renken Architektur, Geschichte und Konzeption d

28/05/2026

Einladung des Schiller & Körner in Dresden e. V.
für den 28. Mai 2026
„Schreibe mir bald wieder.“
Das Goethe- und Schiller-Archiv Weimar erwarb Briefe von Schiller und Körner
Vortrag von Dr. Silke Henke (Jena/Weimar)
Zum Vortrag:
2024 gelang dem Weimarer Archiv ein spektakulärer Ankauf. Über das Auktionshaus Stargardt in Berlin wurden Briefe von Friedrich Schiller und Christian Gottfried Körner zum Kauf angeboten. Mit Unterstützung der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs konnte die Klassik Stiftung Weimar sieben Briefe von Schiller und fünf Briefe von Körner aus dem Zeitraum von Juli 1787 bis August 1797 erwerben. Die kostbaren Originalhandschriften bereichern den Nachlass Friedrich Schillers, der zu den Kernbeständen des Weimarer Archivs gehört. Frau Dr. Silke Henke wird diesen Nachlass und besonders die neuerworbenen Briefe in ihrem Vortrag in Wort und Bild vorstellen.
Zur Referentin:
Silke Henke studierte deutsche Sprache und Literaturwissenschaft an der Universität Jena. Seit 1994 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Goethe- und Schiller-Archiv und seit 2008 Leiterin der Abteilung Medienbearbeitung und -nutzung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind klassische deutsche Literatur, Editionsphilologie und Archivwissenschaft. Sie ist Mitherausgeberin der 2018 erschienenen historisch-kritischen Edition von Goethes „Faust“. Seit Ende 2024 ist sie im Ruhestand.
Foto: https://www.klassik-stiftung.de/goethe-und-schiller-archiv/

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