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Kulturkampf „Made in Italy“: Wie Meloni Museen und Medien auf nationalistischen Kurs bringt 03/04/2026

"Wie Meloni Popkultur und Influencer für ihre Zwecke nutzt
Die Fantasy-Welten von J.R.R. Tolkien spielen für die rechte Szene in Italien schon seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle. Das Movimento Sociale Italiano, die ursprüngliche Organisation der Nachkriegsfaschisten, veranstaltete sogar Hobbit-Camps für den Nachwuchs. Auch Meloni selbst zitiert immer wieder aus dem Werk Tolkiens.
Eine Ausstellung über Tolkien in Rom wurde zur Darstellung traditioneller, konservativer und katholischer Werte genutzt, ganz im Sinne der Fratelli d’Italia. Der Historiker Massimiliano Livi sieht den Rückgriff auf Tolkien als Strategie, sich popkulturelle Elemente wieder anzueignen und umgekehrt rechte Ideologien in die Popkultur zurückzutragen. Das funktioniere auch."

Kulturkampf „Made in Italy“: Wie Meloni Museen und Medien auf nationalistischen Kurs bringt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni verfolgt den kulturellen Umbau des Landes hin zu einer Verankerung nationalistischer Werte.

Paolo Virno und die semantische Transformation der Arbeit. Begriffe, Subjektivität und soziale Praxis im Postfordismus 09/01/2026

+++neu+++

Paolo Virno und die semantische Transformation der Arbeit.
[von Jacopo Ciammariconi]

https://tribes.hypotheses.org/4694

Der Tod von Paolo Virno bietet Anlass, sein Denken als Teil einer Geschichte der Arbeitsbegriffe neu zu betrachten. Arbeitsbegriffe funktionieren hier als concepts in action: Sie beschreiben die soziale Wirklichkeit nicht nur, sondern prägen sie aktiv mit. Kategorien wie „komplexe Arbeit“, „Multitude“ und „Massenintellektualität“ zeigen, wie seit den 1970er- und 1980er-Jahren neue Formen von Arbeit, Subjektivität und sozialer Reproduktion entstanden – und wie lange als marginal geltende Praktiken ins Zentrum theoretischer und politischer Debatten rückten. Virnos Werk fungiert als Laboratorium begrifflicher Innovation für die postfordistische Gesellschaft.
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The death of Paolo Virno provides an opportunity to reconsider his thought as part of a history of concepts of work. Work-related concepts function here as concepts in action: they do not merely describe social reality, but actively shape it. Categories such as “complex work,” “multitude,” and “mass intellectuality” show how, since the 1970s and 1980s, new forms of work, subjectivity, and social reproduction emerged—and how practices long considered marginal came to the center of theoretical and political debates. Virno’s work serves as a laboratory of conceptual innovation for post-Fordist society.

Paolo Virno und die semantische Transformation der Arbeit. Begriffe, Subjektivität und soziale Praxis im Postfordismus Der Tod von Paolo Virno lädt dazu ein, sein Denken als Teil einer Geschichte der Arbeitsbegriffe zu verstehen. Arbeitsbegriffe funktionieren hier als concepts in action: sie beschreiben die soziale Wirklichkeit nicht nur, sondern prägen sie aktiv mit. Kategorien wie „komplexe Arbeit“, „Multi...

15/12/2025

Oggi alle 21:05 | Heute im 21:05

La quarta puntata del podcast Shifting Borders propone un approfondimento dedicato alla storia della popolazione nel Trentino-Alto Adige nel corso del XX secolo.

In der vierten Folge des Podcasts Shifting Borders steht die Bevölkerungsgeschichte der Region Trentino-Südtirol im 20. Jahrhundert im Mittelpunkt.
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Shifting Borders ist ein zweisprachiger Podcast von „Geschichte und Region/Storia e regione” und dem .experience der

Shifting Borders è un podcast bilingue realizzato da “Geschichte und Region/Storia e regione” e dal Center for Autonomy Experience di EURAC Research

Podcasts: https://www.radiotandem.it/show/shifting-borders

Wissenschaftsfreiheit: internationale Hochschulen zwischen Erkenntnis und Agenda 05/12/2025

Öffentliche Ringvorlesung: Wissenschaft und Kultur im Zeichen politischer Hegemonie – Der Fall Italien

📅 09.12.2025, 18–20 Uhr – Universität Hamburg, Hauptgebäude ESA J, Magdalene-Schoch-Hörsaal

Im Rahmen der Ringvorlesung „Wissenschaftsfreiheit. Internationale Hochschulen zwischen Erkenntnis und Agenda“ analysiert Massimiliano Livi die Auswirkungen politischer Eingriffe seit 2022 auf Hochschulen, Forschung und Kultur in Italien.

Der Beitrag untersucht die Situation von Wissenschaft und Kultur seit dem Regierungsantritt der rechten Koalition 2022. Im Mittelpunkt steht die Analyse politischer Eingriffe in Hochschulen, Forschungsstrukturen und zentrale kulturelle Institutionen, die auf bestehenden Entwicklungslinien seit den 1990er Jahren aufbauen – insbesondere auf der zunehmenden Zentralisierung und Ökonomisierung von Universitäten und Kultureinrichtungen. Neu ist die systematische Ausrichtung auf den Aufbau einer kulturellen Hegemonie, einschließlich der Reformen der Universitätsgovernance, der Steuerung von Rundfunk, Museen und Theater sowie der gezielten Einflussnahme auf Erinnerungskultur und kulturelle Narrative.

📌 Weitere Informationen:
https://www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/wintersemester/17-wissenschaftsfreiheit-internationale-hochschulen-zwischen-erkenntnis-und-agenda.html

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