Lazio Kuffes
06/12/2016
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Auch von Lazio Koma kein Lebenszeichen
An diesem Mittwochabend merkte man besonders deutlich, dass die Uni-Liga ein halbes Jahr ausgesetzt hatte. Dementsprechend wusste die Petrisberg-Gang um Felix Petrat, Ingo Kirst, Jan Strohe und Benedikt Hohmann - vielleicht auch bedingt durch das viele Grafenwalder in den letzten Wochen - nicht mehr, wo sich der Tarforster Sportplatz befand. Nachdem nämlich der Mannschaftsbus unplanmäßig Halt machte, durchstreiften sie auf dem Weg zur Spielstätte fremdartige Gebiete.
Am Zielort angekommen, lief dann alles wieder im geordneten Rahmen ab. Spielertrainer Felix Petrat hatte glücklicherweise seinen Erfolgsschlüssel nirgendswo liegen lassen und stellte die Mannschaft gegen den punktgleichen Namensvetter Lazio Koma im gewohnten 2-1-2-1 auf. Auch ohne Drückeberger Matthias mauserte sich die Mannschaft der Kuffer wieder recht ordentlich, wie das frühe 1:0 des gespotteten Lazio ,,Druffi‘‘ Nils zeigte. Für einen negativ anhaltenden Zustand seitens des Gegners sorgten dann Pascal Gerhardt, Jan Strohe und Altmeister Dennis Nickel mit ihren Treffern.
Den Komapatienten von Lazio konnte man so praktisch zur Halbzeit keine Hoffnung mehr attestieren. Betroffen vom Schicksalsschlag des Gegners ließ die einfühlsame Abwehr um Willi Richter und Ingo Kirst dann absichtlich Chancen zu. Einhergehend damit unterstützen sie den strengen Diätplan von Torwart Benedikt Hohmann, welcher sich durch einige starke Paraden wieder versuchte in Form zu bringen. Bei dem traditionellen Gegentreffer spürte man aber, dass er noch am Anfang seines Vorhabens steht.
Nachdem der aus Mitleid gewährte Ehrentreffer endlich fiel, hatten die Kuffer wieder ein reines Gewissen und ergriffen deshalb erneut die Initiative. Nach dem Vorbild unseres Torhüters wurde der Gegner dabei komplett rasiert. Verantwortlich dafür waren Pascal Gerhardt mit weiteren 2 Toren sowie Tobias Arens und Jan Strohe.
Die aus dem Ergebnis resultierende Bewusstseinsstörung veranlasste schließlich die Spieler des Gegners zu merkwürdigen Verhaltensweisen. So wurde beispielsweise Tobias Arens Opfer eines Erschreckspiels. Um weiteren geistlichen Aussetzern des Gegners zuvorzukommen, beendete der unauffällig agierende Schiedsrichter letztendlich die Partie beim Stand von 8:1.
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