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07/02/2024

Eine neu publizierte Sicherheitslücke macht jede E-Mail potenziell zur Gefahr.

Schuld ist das 1982 veröffentlichte Simple Mail Transfer Protocol (SMTP), auf dem auch heute noch unser regulärer E-Mail-Verkehr basiert. Konkret kümmert sich das SMTP um das Ein- und Weiterleiten von E-Mails, für den Abruf sind andere Protokolle wie POP3 oder IMAP zuständig. Je nach den Eigenschaften der jeweiligen Mail-Server gibt es kleine Feinheiten in der manuellen Formulierung, die sich ausnutzen lassen.

Timo Longin von SEC Consult erklärte bei der diesjährigen Konferenz des Chaos Computer Clubs (37c3), wie er die Eingaben via SMTP so manipuliert, dass der Absender und der Inhalt einer E-Mail komplett individualisierbar sind. Dabei liefert er zusätzlich zu einer legitimen E-Mail weitere Inhalte, die dank falsch verwendeten Operatoren weitere Nachrichten einschleusen – inklusive eines Absenders der Wahl. Die Linefeed-Zeichen, die in bestimmten Kombinationen mit Carriage Return und Nullzeichen das Problem verursachen, variieren dabei zwischen den E-Mail-Providern. Da die E-Mail über den richtigen Server eingereicht und verifiziert wurde, erscheint sie für den aktuell implementierten Spam-Schutz echt.

Bis alle E-Mail-Provider das Problem behoben haben, gilt bei inhaltlich verdächtigen Nachrichten der Grundsatz, ihre Echtheit auf anderem Weg zu überprüfen. Anstatt auf einen mitgeschickten Link zu klicken, lassen sich die meisten Phishing-Mails zu Account-Problemen über die Verwaltung auf der echten Webseite entlarven. Im Zweifel hilft auch ein Anruf bei der vermeintlichen Ansprechperson oder der Hotline der Firma.
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10/01/2024

Es gibt eine wichtige Änderung an unseren Social Media-Inhalten: Ab sofort veröffentlichen wir nur alle 14 Tage – wie gewohnt mittwochs – einen neuen Beitrag.

Unser Social Media- und Marketing-Manager wird in diesem Jahr neue Projektaufgaben übernehmen. Daher verlängern wir die Zeit zwischen unseren Beiträgen.
In der Zwischenzeit gibt es auf unserem Feed bereits etliche Inhalte zu spannenden Themen rund um die Arbeitswelt, die IT- und Technologie-Branche und natürlich unsere Firma. Wünsche, Anmerkungen und Kommentare sind nach wie vor gerne gesehen!
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03/01/2024

Wenn wir ehrlich sind, haben wohl viele von uns eine Schublade, eine Box oder gar einen ganzen Schrank, voll mit alter Hardware…

Egal ob wir Retro-Enthusiasten sind oder nur über die Jahre veraltete Technik behalten haben, mit der Zeit sammelt sich einiges an. Zum Teil behalten wir ersetzte Telefone, Spielkonsolen und Spiele, PC-Bauteile oder komplette alte Rechner mit dem Vorsatz, einiges davon zu verkaufen. Je nachdem, worum es geht, haben wir vielleicht sogar die Hoffnung, dass die Preise auf dem Gebrauchtmarkt steigen.

Allerdings gibt es bei der Lagerung einiges zu beachten, um kein Brandrisiko in den eigenen vier Wänden zu haben. Manches wirkt logisch, aber auch bei Lagerung an einem trockenen Ort ohne Batterien und bei regelmäßigem Laden des Akkus, hinterlässt das Alter Spuren an der Hardware. Neben vermeidbaren Übeln wie auslaufenden Batterien und geblähten Akkus, kann sich auch bei richtiger Lagerung Rost an Platinen und Widerständen bilden. Klebemittel und Plastik verlieren mit der Zeit an Flexibilität und werden brüchig. Das äußert sich zum Beispiel in brechenden Bauteilen und fehlerhaften Bildschirmen.

Es lohnt sich also, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen und die Altgeräte auch mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer sich nicht alleine zutraut, die Hardware zu zerlegen oder den Zustand einzuschätzen, kann sich neben Hilfe aus dem Freundeskreis auch nach lokalen Angeboten wie Repair Cafes umsehen.
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29/11/2023

Früh übt sich, wer später mal programmieren möchte…

…nun, vielleicht nicht ganz so früh wie in unserem verwendeten Bild.
Als Erweiterung zu den Inhalten aus unserem Beitrag im August, welche Plattformen und Angebote Kindern das Programmieren vermitteln können, möchten wir heute etwas genauer auf die Programmiersprache Scratch des MIT Media Labs und seine neuste Lernumgebung eingehen. Seit 2007 ermöglicht Scratch einen visuellen Einstieg in die Welt der Anwendungsentwicklung. Neben zahlreichen webbasierten Angeboten und dem MIT App Inventor gibt es nun die eigenständige Android- und iOS-App OctoStudio.

Mit ihr lassen sich direkt auf einem Telefon oder Tablet Animationen und Spiele erstellen und teilen. Zum Einsatz kommt auch hier die beliebte Sprache Scratch, mit deren visuellen Blöcken die Kinder einfache Programmlogik umsetzen können. Bestimmte Bausteine erlauben zum Beispiel die Steuerung der gewählten Figur oder das gemeinsame Spielen auf mehreren Bildschirmen. Auch die Bewegungssensoren der Android- und iOS-Geräte lassen sich für Interaktionen mit dem eigenen Programm verwenden.

Dabei sieht man die Resultate der Code-Blöcke auf dem oberen Teil des Bildschirms und kann direkt das Ergebnis ausprobieren. Neben vorgefertigten Bausteinen gibt es Beispielprojekte und Tutorials in der OctoStudio-App und auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal. für den optimalen Lerneffekt lohnt es sich aber in jedem Fall, gemeinsam mit dem Kind etwas zu entwickeln. Dann steht dem spielerischen Entdecken der IT nichts mehr im Weg – die App funktioniert offline und ist frei von Werbung und In-App-Käufen.
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