Das Hunger Projekt e. V.
Hand in Hand handeln
Heute ist World Hunger Day. Der Tag wurde von The Hunger Project ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Hunger zu stärken und Menschen zum Handeln zu bewegen. Heute vereint dieser Tag weltweit Menschen, Organisationen und Unternehmen mit einem gemeinsamen Ziel: eine Welt ohne Hunger.
Das Motto des diesjährigen World Hunger Day lautet: „A world without hunger is in our hands.“
Es erinnert daran, dass Hunger kein unausweichliches Schicksal ist. Hunger entsteht durch Ungleichheit, fehlenden Zugang zu Ressourcen, politische Ausgrenzung und die Folgen der Klimakrise. Und genau deshalb können wir diese Ursachen auch verändern.
Überall auf der Welt zeigen Menschen bereits heute, was möglich ist: Frauen übernehmen Führungsverantwortung in ihren Gemeinden und gestalten politische Entscheidungen mit. Kleinbäuer*innen setzen auf klimaresiliente Anbaumethoden und regenerieren ihre Böden. Junge Menschen entwickeln innovative Lösungen für nachhaltige Ernährungssysteme. Gemeinschaften organisieren sich selbstbestimmt und treiben ihre Entwicklung voran.
Eine Welt ohne Hunger ist deshalb keine ferne Vision. Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Wissen teilen und gemeinsam handeln. Genau darin liegt die Botschaft des diesjährigen Mottos: Eine Welt ohne Hunger liegt in unseren Händen.
Am heutigen World Hunger Day laden wir Sie ein, Teil dieser Bewegung zu werden. Unterstützen Sie Menschen weltweit dabei, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.
Mit Ihrer Stimme, Ihrem Engagement und Ihrer Spende: https://das-hunger-projekt.de/unterstuetzen/
Jede Unterstützung hilft, nachhaltige Lösungen gegen Hunger und Armut voranzubringen.
Gemeinsam können wir eine Welt schaffen, in der jeder Mensch Zugang zu ausreichend Nahrung, Bildung und Chancen hat.
21/05/2026
Wann warst du das letzte Mal mutig?
Kushi aus Bangladesch war es, als sie bei der "Women Deliver 2026" Konferenz in Australien über ihre erste Periode sprach.
Menstruation ist weiterhin sehr eng mit Mythen, Stigma und Scham verbunden. Doch in ihrer Community bedeutet die erste Periode für viele Mädchen auch, dass sich ihr Leben bald radikal verändern wird: der gesellschaftliche Druck auf junge Mädchen in Bangladesch wächst kurz darauf, gegen ihren Willen verheiratet zu werden.
Bangladesch zählt weiterhin zu den Ländern mit einer der weltweit höchsten Raten von Kinderehen. Laut "Girls Not Brides – Child Marriage Atlas" sind 51% der Mädchen vor ihrem 18. Lebensjahr gegen ihren Willen verheiratet.
Wie wurde Kushi so mutig, sich gegen ihre Verheiratung zu wehren?
Kushi fand ihren Weg zu einem lokalen Mädchen-Kollektiv in ihrer Community. Gleichaltrige Mädchen, die sich regelmäßig treffen und austauschen. Ihr „Safe space“, auch um den eigenen Körper kennenzulernen, Fragen offen aussprechen zu können, und dadurch aufgeklärt zu werden. Darüber, dass Menstruation ein normaler Teil des Lebens ist. Darüber, dass Menstruation nicht verheimlicht werden oder mit Scham belegt sein muss. Darüber, dass auch Mädchen wie Kushi den eigenen Lebensweg selbst bestimmen können.
Deshalb setzt Das Hunger Projekt Deutschland die zweite Phase des Projekts in Bangladesch fort, um Kinderehen vorzubeugen und Mädchen wie Kushi langfristig zu schützen und zu stärken.
Unterstütze unsere Arbeit gegen Kinderheirat: https://das-hunger-projekt.de/unterstuetzen/
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