Initiative Riebeckstraße63

Initiative Riebeckstraße63

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24/06/2026

Diese Woche gibt es noch zwei weitere Gelegenheiten, sich mit der Geschichte der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt in Leipzig auseinanderzusetzen:

Am Donnerstag, 25. Juni, ist unsere Ausstellung "Ausgrenzung, Arbeitszwang und Abweichung" von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich!

Am Samstag, 27. Juni, findet um 11 Uhr ein Historischer Rundgang über das Gelände der Riebeckstraße 63 statt. Auch hier ist die Teilnahme kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Kommt vorbei!

Photos from Initiative Riebeckstraße63's post 23/06/2026

Was für ein Abend im Rahmen der Jüdische Woche Leipzig!
Vor über 80 Interessierten lasen die beiden Schauspieler:innen Lysann Schläfke und Peter Schneider unter freiem Himmel aus Erlebnisberichten der beiden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Verfolgten Heinz Sprung und Gerda Gottschalk. Die szenische Lesung fand in der historischen Bausubstanz der Riebeckstraße 63 statt; über die dort begangenen Verbrechen berichten die Selbstzeugnisse von Heinz Sprung und Gerda Gottschalk. Die szenische Lesung verdichtete Teile jener Berichte zu einer Textmontage, sie wurde von der klassischen Sängerin Luise Lein begleitet.

20/06/2026

Neue STOLPERSTEINE in Leipzig am 25. Juni 2026!

Bisher liegen 864 STOLPERSTEINE an 300 Orten in Leipzig. Am Donnerstag, 25. Juni, werden 22 weitere Steine für Opfer der NS-Diktatur folgen. Vor den ehemaligen Wohnorten verfolgter und ermordeter Menschen werden diese Erinnerungsmale ebenerdig in den Gehweg verlegt.
Beim Ablauf kann es zu leichten zeitlichen Abweichungen kommen durch die nicht absehbaren Fahrzeiten zwischen den einzelnen Orten.

19/06/2026

Am 26. Juni wird in Berlin im Rahmen der Veranstaltung "BEYOND BARE LIFE" ein neuer künsterlischer Dokumentarfilm zur Venerologischen Station in Halle gezeigt. In "HARRIET" wird eine widerstandsfähige Frau porträtiert, die in der DDR schwerer Verfolgung ausgesetzt war.

Ausgangspunkt für die Gespräche zwischen der Filmemacherin Tina Bara und der Zeitzeugin Harriet sind die sogenannten „Tripperburgen“, die in vielen größeren Städten des Landes bestanden. Auch in der Riebeckstraße 63 in Leipzig gab es eine dieser venereologischen Stationen. Dort wurden junge Frauen, bei denen der Verdacht auf sexuell übertragbare Krankheiten bestand, zwangsweise eingewiesen: Sie wurden mehrere Wochen lang festgehalten und einer unfreiwilligen Behandlung unterzogen. Harriet ist eine der Frauen, deren Leben durch diese Erfahrung traumatisch geprägt wurde.

Nach dem 75-minütigen Film wird die Historikerin Fruzsina Müller, die seit Jahren in der Initative Riebeckstraße 63 aktiv ist, mit der Filmemacherin Tina Bara den Film und das historische Geschehen vertiefen.

26. Juni, 16 Uhr
Tieranatomisches Theater
Humboldt-Universität zu Berlin

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Adresse


Leipzig
04317

Öffnungszeiten

14:00 - 18:00