WE RIDE LEIPZIG

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Photos from WE RIDE LEIPZIG's post 08/07/2025

Bei uns war von Anfang an klar: Wir fahren Rad. Mein Partner und ich arbeiten in der Innenstadt. Für uns war das Auto daher im Alltag nie eine Option – zu unpraktisch, zu wenig Platz. Und ganz ehrlich: Wir waren schon immer Fahrradmenschen. Ob im Alltag oder auf Reisen – wir haben schon so viele Touren gemacht, waren in Spanien unterwegs, in Italien … Fahrradurlaub gehört für uns einfach dazu. Deshalb war auch klar, dass unsere Kinder früh aufs Rad gehören. Neo war super schnell auf dem Laufrad, hat mit zweieinhalb angefangen, mit drei ist er schon richtig gefahren – das erste Mal so richtig auf dem Campingplatz in Italien. Henri hingegen? Der hatte null Interesse. Wirklich gar nicht. Auch heute noch ist er eher das Faultier auf zwei Rädern, während Neo sich gern aufs Bike schwingt. Aber das ist okay – jedes Kind hat eben sein eigenes Tempo. Und die Vorbilder fehlen ja nicht: Fast alle Freund*innen fahren bei uns Fahrrad, wir haben eine richtig große Fahrradcrew. Ich selbst fühle mich auf dem Rad total wohl – es gibt mir Flexibilität, Freiheit, frische Luft. Gerade wenn man im Büro viel sitzt, ist das Fahrrad der perfekte Ausgleich. Einmal kurz durch die Stadt cruisen, Musik oder einen Podcast hören, über eine Brücke fahren, wenn die Sonne scheint … Das ist einfach Lebensqualität. Auch für uns als Familie ist es entspannter, mit dem Rad unterwegs zu sein. Keine stickige Bahn, kein Stau, einfach losrollen – wir fahren selbst bei Wind und Wetter. Klar mache ich mir Gedanken, ob die Kinder irgendwann sicher allein im Straßenverkehr unterwegs sind. Aber ehrlich gesagt: Ich habe ein gutes Gefühl. Neo zum Beispiel guckt genau beim Überqueren der Straße – auch wenn er sonst manchmal ein kleiner Chaot ist. Und unsere Gegend ist relativ entspannt. Was ich mir für Leipzig wünsche? Mehr Platz für Fahrräder – und mehr Flexibilität in der Planung. Es braucht nicht immer sofort die perfekt genormte Lösung. Klar, ein ideal breiter Fahrradweg ist super – aber wenn’s an der Stelle nur schmaler geht, dann lieber so als gar nicht. Was wirklich nervt, sind diese starren Regularien, die jede kreative Lösung im Keim ersticken.“ – Nicole, Neo & Henri

02/06/2025

Ich fühle mich im Straßenverkehr eigentlich ziemlich sicher. Ich habe keine großen Bedenken – außer, wenn Smilla zu weit von mir weg ist. Die Strecke von uns zu Hause bis zur S-Bahn ist gut ausgebaut, die fahre ich auch gern mal allein. Mit der S-Bahn sind wir am schnellsten in der Schule. Ich habe auch kein Problem damit, pünktlich zu sein – außer, wenn Buchmesse ist. Dann ist die Bahn total überfüllt und wir kommen kaum rein. Was ich nicht so gut finde, sind die ganzen parkenden Autos überall. Wenn dann noch ein Auto entgegenkommt, wird es richtig eng – und es wird nicht immer Rücksicht genommen. Ich habe auch schon erlebt, dass Leute pampig wurden, weil wir auf dem Gehweg gefahren sind. Da habe ich einfach mit den Augen gerollt und mir gedacht: Es wäre doch eigentlich genug Platz für alle da. Mit dem Klingeln habe ich bisher auch keine guten Erfahrungen gemacht – oft wird das irgendwie falsch verstanden. Ich würde mir wünschen, dass alle ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander nehmen und nicht nur straight ihr Ziel erreichen wollen. Die Großen könnten die Kleinen auch mal durchlassen. Nicht so viel Ego und zack, zack! – Emil, Smilla und Jonne

Mario Rodwald: Kitesurfer, Unternehmer und Umweltschützer – Nachhaltigkeit auf dem Wasser und an der Küste — WE RIDE GERMANY 22/04/2025

Mario Rodwald ist mehr als nur der erfolgreichste deutsche Kitesurfer aller Zeiten – er ist Visionär, Naturliebhaber und Lokalpatriot. Mit seinem nachhaltigen Kiteboard-Label KOLD shapes und der langjährigen Partnerschaft mit den Stadtwerken Kiel zeigt er, wie Klimaschutz, Unternehmertum und Wassersport Hand in Hand gehen können. „Wir alle stecken im Dilemma bezüglich des eigenen ökologischen Fußabdrucks“, sagt Mario. Umso wichtiger ist es, mit gutem Beispiel voranzugehen, Verantwortung zu übernehmen und Teil der Lösung zu sein. Die Stadtwerke Kiel und Mario sprechen dabei die gleiche Sprache: Sie setzen auf saubere Strände, regionale Energie und echte Veränderung – direkt vor unserer Haustür. Ein starkes Team für eine nachhaltige Zukunft.

Britt Mielke, PR-Referentin der Stadtwerke Kiel AG sagt: „Klima- und Umweltschutz stehen für die Stadtwerke Kiel oben auf der Agenda. So treiben wir die Energiewende weiter voran und planen, Strom und Fernwärme spätestens im Jahr 2035 vollständig klimaneutral zu erzeugen. Grundlage hierfür sind unter anderem der Bau von Großwärmepumpen sowie der Umbau der Gasmotoren in unserem Küstenkraftwerk auf den Betrieb mit Wasserstoff. Doch wir verstehen unter nachhaltigem Handeln nicht nur Engagement im Bereich des Umweltschutzes, sondern fördern auch im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit. Deshalb engagieren wir uns vielfältig in Gesellschaft und Umweltschutz. Auch eine nachhaltige Unternehmenskultur gehört dazu. Wir sind überzeugt, dass nur ein ganzheitlicher Blick die Dinge nach vorn bringt und für ein lebenswertes Morgen sorgt.“

✨Mehr dazu gibt findet ihr in unserem Online-Magazin:

Mario Rodwald: Kitesurfer, Unternehmer und Umweltschützer – Nachhaltigkeit auf dem Wasser und an der Küste — WE RIDE GERMANY Kitesurfer Mario Rodwald über Nachhaltigkeit, Meeresverschmutzung und seine Firma KOLD Shapes. Warum Umweltschutz für ihn mehr ist als ein Trend – und wie er gemeinsam mit den Stadtwerken Kiel Veränderung vorantreibt.

16/04/2025

“Warum ich Fahrradfahren so gut finde? Freedom! Man kann alles innerhalb einer halben Stunde mit dem Fahrrad erreichen. Ich habe mich für dieses Fahrrad entschieden, weil es das schönste ist. Im vergangenen Jahr habe ich bei den ECMC, den European Cycle Messenger Championships, mit diesem Fahrrad den Trackstand-Contest gewonnen. Das war sehr cool! In diesem Jahr war ich wieder bei der europäischen und der Fahrradkurier-Weltmeisterschaft dabei. Manchmal begleite ich solche Events auch als Fotograf. Von Leipzig aus habe ich viele kleine Reisen mit dem Bike unternommen und manchmal fahre ich mit diesem Fahrrad auch meine Lieferungen aus. Das ist zwar nicht mein Dienstfahrrad, aber bei gutem Wetter nutze ich es gerne. Auch wenn es ein Fixie ist, habe ich eine Bremse am Fahrrad. Irgendwas kann immer passieren und deswegen ist es sicherer, Bremsen zu haben. Ich bin viel mit dem Rad unterwegs und sammle dabei viele Erfahrungen. An sich ist das Fahrrad ein sehr schönes Fortbewegungsmittel und ich mag die Community in der Messenger-Bubble sehr. Der Messenger-Spam, das Vernetzen und Kennenlernen von Menschen aus anderen Ländern, das Radfahren … zum Beispiel beim Group-Pride – von Lausanne nach Zürich über Freiburg – das war ein krasses Event! Ich komme gebürtig aus Ungarn und genieße es im Vergleich zu dort sehr, in Leipzig mit dem Rad unterwegs zu sein, weil hier die Infrastruktur viel besser ist. Ich liebe es, dass die Merseburger Straße stückweise für Autos gesperrt wurde – das ist wirklich großartig. Kein Regen während meiner Arbeitszeiten wäre auch toll! Aber ansonsten wünsche ich mir, dass alle nett miteinander bleiben!” - Robert

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