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Klimawandelskeptizismus in Deutschland nimmt stark zu – politische Einstellungen spielen zentrale Rolle 23/07/2026

Die neuen Querdenker - Eine Auswertung des repräsentativen GESIS-Panels der Europa-Universität Flensburg zeigt einen überraschenden Trend: Zwischen 2022 und 2023 stiegen die Zweifel am menschengemachten Klimawandel sowie an der Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland spürbar an. Wie die Forschenden nachweisen, ist dieser Rückgang der gesellschaftlichen Zustimmung primär nicht auf mangelndes Wissen oder die eigene finanzielle Lage zurückzuführen.

Ausschlaggebend für die Zunahme von Skepsis und Verschwörungserzählungen sind vielmehr politische Einstellungsfaktoren und ein tief sitzendes institutionelles Misstrauen. Menschen mit einer rechten politischen Orientierung, hierarchischen Weltbildern oder hoher Unzufriedenheit mit der Regierung neigen signifikant häufiger dazu, Warnungen vor der ökologischen Krise zu hinterfragen. Der Widerstand richtet sich oft zuerst gegen konkrete klimapolitische Instrumente und Auflagen, wandelt sich durch das schwindende Vertrauen in staatliche Akteure jedoch zunehmend in einen grundsätzlichen Zweifel an den wissenschaftlichen Fakten.

Klimawandelskeptizismus in Deutschland nimmt stark zu – politische Einstellungen spielen zentrale Rolle Studie zeigt, dass klimawandelskeptische Einstellungen zwischen 2022 und 2023 deutlich ansteigen

Taskforce Gebäudetechnik fordert praxisnahe Regeln für Wärmewende 22/07/2026

Mehr Klarheit beim GModG gefordert - Die Taskforce Gebäudetechnik – ein Zusammenschluss der maßgeblichen gebäudetechnischen Klimagewerke (darunter ZVSHK, ZVEH und das Schornsteinfegerhandwerk) – dringt vehement auf praxistaugliche Regelungen beim neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Als zentrale Schnittstelle zu Eigentümern und Mietern warnen die Betriebe vor bürokratischen Hürden und Rechtsunsicherheiten, die den Bau- und Sanierungsalltag lähmen. Durch die Streichung der bisherigen 65-Prozent-Pflicht und die Einführung der neuen „Biotreppe“ entsteht im Handwerk enormer Beratungsbedarf. Die Betriebe benötigen daher unmissverständliche rechtliche Vorgaben, um Investitionssicherheit bei der Heizungs- und Elektroplanung zu garantieren.

Ein Schwerpunkt der Handwerksforderung liegt auf der fristgerechten, widerspruchsfreien Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD). So verlangt die Taskforce technologieoffene Vorgaben für PV-Installationen (inklusive Fassadenlösungen) sowie verlässliche finanzielle Anreize über die Bundesförderung (BEG). Zudem müssen die verbleibenden Detailfragen – etwa zur langfristigen Verfügbarkeit biogener Brennstoffe und zur Gebäudeautomation – zügig geklärt werden. Nur eine Gesetzgebung, die sich nahtlos an den Kapazitäten und Betriebsabläufen des Handwerks orientiert, schützt Verbraucher vor Fehleinschätzungen und treibt die klimaneutrale Gebäudebewirtschaftung wirksam voran.

Taskforce Gebäudetechnik fordert praxisnahe Regeln für Wärmewende Die Taskforce Gebäudetechnik nimmt Stellung zum kürzlich vorgelegten Eckpunktepapier der Bundesregierung zum Gebäudemodernisierungsgesetz und dringt auf ei

Zum Jahresende 2025 gab es 44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland 21/07/2026

Wohnen in Zahlen - Der Wohnungsbestand in Deutschland hat zum Jahresende 2025 die Marke von 44,0 Millionen Wohnungen erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs von 0,4 Prozent oder knapp 196.000 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr 2024. Mehr als die Hälfte des gesamten Bestandes – nämlich 54,9 Prozent beziehungsweise 23,6 Millionen Einheiten – befindet sich dabei in klassischen Mehrfamilienhäusern, während Einfamilienhäuser knapp ein Drittel ausmachen.

Im Zehnjahresvergleich seit Ende 2015 verzeichnet der deutsche Immobilienmarkt eine deutliche Ausweitung: Die Gesamtzahl der Wohnungen kletterte binnen einer Dekade um 6,0 Prozent oder rund 2,5 Millionen Einheiten. Noch stärker entwickelte sich die reine Raumfläche. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich seit 2015 um 8,9 Prozent auf nunmehr 4,1 Milliarden Quadratmeter. Damit wuchs die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf innerhalb von zehn Jahren um 3,3 Quadratmeter auf aktuell 49,5 Quadratmeter je Einwohner, während eine Standardwohnung im Schnitt 94 Quadratmeter misst.

Zum Jahresende 2025 gab es 44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland Der Wohnungsbestand in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es Ende 2025 rund 44,0 Mio. Wohnungen. Das sind 6,0 % mehr als im Dezember 2015. Die gesamte Wohnfläche legte um 8,9 % zu.

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