HypnoSystem Coach Peter Rohde

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05/06/2026

Zwischen guter Absicht und Sofa liegen oft nur drei Minuten

Kennst du das auch ?
Eigentlich wollte ich nur kurz etwas aus dem Wohnzimmer holen.

Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick aufs Sofa.

„Zwei Minuten entspannen schadet ja nicht.“

Zwei Minuten später hatte ich das Handy in der Hand.
Fünf Minuten später schaute ich ein Video.

Zwanzig Minuten später fragte ich mich, warum ich eigentlich ins Wohnzimmer gegangen war.

Das Verrückte ist:
Die meisten Vorhaben scheitern nicht an mangelndem Wissen, fehlender Motivation oder einem schlechten Plan.

Manchmal steht einfach nur ein Sofa im Weg.
Und manchmal gewinnt es.

Bis morgen. Dann versuchen wir es wieder.

Nimm's leicht – Probleme gibt es genug.

++ free to be ++
Freiheit, die wirkt.
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01/06/2026

Negative Annahmen in Unternehmen oder Partnerschaften verhalten sich wie Viren.

Sie bleiben oft lange unauffällig, werden jedoch aktiv, wenn die Widerstandskraft des Systems nachlässt.

Beispiel Partnerschaft:
- „Er interessiert sich nicht wirklich für mich.“
- „Sie kritisiert mich ständig.“
- „Ich bin ihm nicht wichtig.“

Solange Vertrauen, Kommunikation und positive Erfahrungen stark sind, werden solche Annahmen korrigiert oder verlieren an Bedeutung.

Sinkt jedoch die Stabilität der Beziehung durch Stress, Enttäuschungen oder Distanz, beginnen diese Annahmen sich auszubreiten:
Jede Handlung wird als weiterer Beweis interpretiert.
Das System produziert fortlaufend neue Bestätigungen für die ursprüngliche Annahme.

Beispiel Unternehmen:
- „Die Geschäftsführung sagt nicht die Wahrheit.“
- „Die anderen Abteilungen arbeiten gegen uns.“
- „Engagement lohnt sich hier nicht.“

Auch hier können solche Annahmen lange latent bleiben.
In Krisen, Umbrüchen oder Phasen hoher Unsicherheit werden sie aktiv.
Sie beeinflussen Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungen und erzeugen wiederum neue Situationen, die die Annahmen scheinbar bestätigen.

Der Viruscharakter entsteht dabei durch drei Eigenschaften:
1. Selbstverstärkung
Die Annahme sucht nach Bestätigung.
Widersprechende Informationen werden weniger beachtet.

2. Übertragbarkeit
Annahmen werden kommuniziert.
Andere übernehmen sie und betrachten die Realität durch dieselbe Brille.

3. Ressourcenbindung
Energie fließt in Misstrauen, Kontrolle, Rechtfertigung oder Verteidigung.
Energie fehlt für Entwicklung, Kreativität und Kooperation.

Das verhindernde Immunsystem besteht aus:
- Vertrauen,
- Transparenz,
- psychologischer Sicherheit,
- Konfliktfähigkeit,
- positiven Erfahrungen,
- wahrgenommener Fairness.

Wird dieses Immunsystem geschwächt, können sich negative Annahmen leichter festsetzen und vermehren.

Der eigentliche Schaden entsteht oft nicht durch das auslösende Ereignis, sondern dadurch, dass das System beginnt, seine Wirklichkeit über die negativen Annahme zu organisieren.
Ab diesem Punkt verhält sich die Annahme tatsächlich ähnlich wie ein Virus: Sie nutzt die Strukturen des Systems, um sich selbst zu reproduzieren.

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01/06/2026

Ich mache mir keine Sorgen
Ich handle wenn nötig.

Sorgen sind oft der Versuch des Gehirns, Sicherheit herzustellen, ohne ins Handeln gehen zu müssen.

Fünf Gründe, die Sorgen sinnlos machen:

1. Sorgen verändern die Realität nicht
Sorgen sind gedankliche Vorwegnahmen möglicher Probleme.
Sie lösen jedoch kein einziges Problem.
Sie erzeugen Aufmerksamkeit, aber keine Veränderung.
Erst Entscheidungen und Handlungen verändern die Situation.

2. Die meisten Sorgen treffen nie ein
Untersuchungen und Alltagserfahrungen zeigen, dass ein großer Teil unserer Befürchtungen nie Realität wird.
Man investiert also oft Energie in Ereignisse, die ausschließlich im Kopf existieren.

3. Sorgen verbrauchen Ressourcen
Aufmerksamkeit, Konzentration, Kreativität und Lebensfreude werden durch ständiges Grübeln gebunden.
Diese Energie fehlt dann genau dort, wo sie nützlich wäre: beim Handeln, Lernen oder Anpassen.

4. Sorgen erzeugen eine Scheinkontrolle
Viele Menschen verwechseln Sorgen mit Vorbereitung.
Das Gehirn vermittelt das Gefühl: „Ich kümmere mich darum.“ Tatsächlich wird aber häufig nur immer wieder dasselbe Szenario durchgespielt, ohne dass neue Informationen oder Lösungen entstehen.

5. Sorgen lenken vom Einflussbereich ab
Sinnvoller ist die Frage: „Was kann ich konkret beeinflussen?“
Sorgen richten den Blick oft auf Dinge außerhalb der eigenen Kontrolle. Handlungsfähigkeit entsteht dagegen durch die Konzentration auf den eigenen Einflussbereich.

Die sinnvolle Reaktion auf Sorgen ist:
- Welcher konkrete nächste Schritt würde die Ursache meiner Sorge verkleinern ?

Eine gelungene Gestaltung von schwierigen Situationen ist:
- Erkennen - was gerade als Thema anliegt
- Akzeptieren - was man kontrollieren kann und was nicht
- Handeln - das angehen, was möglich und nötig ist

Somit: Gutes Gelingen beim Handeln - denn Sorgen ohne Handeln sind sinnlos

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