Rudelfreunde
„Heute mal mit Personenschutz unterwegs.“
Zwei Dobermänner als Bodyguards, eine Handvoll kleiner Hunde, ein entspannter Fremdhund an der Leine und mittendrin Karl im Kinderwagen – der die meiste Zeit geschlafen hat. Meistens.
Die Hitze im Wald war überraschend angenehm, die Gruppe harmonisch und ich genieße diese Momente jedes Mal aufs Neue. Kein Stress, kein Drama. Einfach Hunde, Natur und ein ganz normales Leben, das sich ziemlich besonders anfühlt.
Und ja: Mit zwei Dobermännern an meiner Seite traut sich natürlich kein Fremdhund uns anzupöbeln. 🤪 Der weiße Schäferhund war aber auch sehr gut erzogen.
Schönes Wochenende ihr Lieben.
Jagdhunde können rennen. Das ist keine Kunst.
Die eigentliche Kunst ist, gemeinsam langsam zu gehen, obwohl die Welt voller spannender Gerüche, Wildspuren und Ablenkungen ist.
Ich brauche keine Hunde, die ständig Vollgas geben.
Ich brauche Hunde, die zuhören, mitdenken und auch mal einfach nur gemütlich neben mir herlaufen.
Und genau das üben wir jeden Tag.
20 Hunde. Ein fremder Hund. Ein Ball.
Für viele sieht gute Hundeerziehung spektakulär aus. Für mich zeigt sie sich oft in den kleinen Momenten.
Wir stehen mit unserer Gruppe am Wegesrand, lassen andere Hunde passieren und plötzlich landet direkt vor meinen Hunden ein Ball.
Wir bleiben ruhig.
Weil sie gelernt haben, dass nicht jeder Reiz ihre Aufmerksamkeit verdient.
Freiheit bedeutet nicht, alles zu dürfen.
Freiheit bedeutet, sich auch dann zurücknehmen zu können, wenn es spannend wird.
Und genau solche Momente zeigen mir immer wieder, dass Erziehung nicht dann funktioniert, wenn nichts passiert – sondern dann, wenn etwas passiert.
Wie hätte dein Hund auf den Ball reagiert?
20 Hunde. Eine große Wiese. Graureiher vor uns.
Für viele Hunde ein Grund, sofort loszustarten.
Für mich eine Gelegenheit zu überprüfen, ob das Training auch dann funktioniert, wenn es wirklich gebraucht wird.
Deshalb arbeite ich mit einem akustischen Abbruch über den Namen des Hundes. Nicht als Drohung. Nicht als Strafe. Sondern als Information:
„Lass das. Komm gedanklich wieder zu mir.“
Der Name eines Hundes sollte mehr sein als nur ein Geräusch vor dem Füttern. Er sollte Bedeutung haben. Orientierung geben. Kommunikation ermöglichen.
Und genau deshalb trainieren wir solche Situationen nicht erst dann, wenn der Hund bereits hinter dem Wild herläuft. Wir bereiten ihn darauf vor, bevor es ernst wird.
Ein guter Rückruf ist Gold wert.
Ein sauber aufgebauter Name kann noch wertvoller sein.
Denn manchmal reicht ein einziges Wort, um aus einer schlechten Entscheidung wieder eine gute zu machen.
Wie reagiert dein Hund, wenn du nur seinen Namen sagst?
25 kleine Hunde, meine Tochter zu Fuss, der Kleine im Buggy und ich mittendrin im ganz normalen Rudelfreunde-Alltag.
Und ehrlich gesagt bin ich dafür jeden Tag dankbar.
Meine Kinder müssen nicht auf Papa warten, bis endlich mal Wochenende oder ein freier Tag ist. Sie können einfach mitkommen. Mitten rein ins echte Leben. In die Natur, ins Rudel, in die Bewegung.
Und das Schönste ist: Sie lieben es mittlerweile genauso wie ich.
Die Kleine läuft vorne mit, ruft Hunde zurück, passt auf und hat einfach Spass dabei. Der Kleine sitzt im Buggy und guckt sich das ganze Chaos ganz entspannt an.
Ich glaube, genau so sollte sich Leben anfühlen. Nicht ständig nur auf den nächsten freien Tag warten, sondern den Alltag so gestalten, dass man ihn gemeinsam geniessen kann.
Und die 25 kleinen Hunde sorgen nebenbei natürlich dafür, dass es niemals langweilig wird. Denn kleine Hunde haben grosse Persönlichkeiten.
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Service kontaktieren
Telefon
Webseite
Adresse
BonnStr. 90b
Frechen
50226
Öffnungszeiten
| Montag | 08:00 - 18:00 |
| Dienstag | 08:00 - 18:00 |
| Mittwoch | 08:00 - 18:00 |
| Donnerstag | 08:00 - 18:00 |
| Freitag | 08:00 - 18:00 |