St. Audomar
25/02/2016
Schöner Beitrag über die beiden Pfarrpatrone - Hl. Audomar und Hl. Michael.
Auf unserem kunsthistorischen Rundgang durch Frechen bleiben wir heute noch einen Moment bei St. Audomar und erfahren nach der Geschichte der Kirche mehr über die Kunstwerke, die man dort findet.
Die Kirche St. Audomar ist nicht nur als Keimzelle der Frechener Geschichte von Interesse, sondern birgt auch zahlreiche künstlerische und historische Kleinode.
Das Hauptportal wird geziert von zwei vom Frechener Bildhauer Olaf Höhnen im Jahr 1983 geschaffenen Skulpturen aus Londorfer Basaltlava, die die beiden Kirchenpatrone, den Erzengel Michael und den Hl. Audomar mit ihren jeweiligen Attributen zeigen: Speer und Schild bei Michael sowie Weintrauben und Buch bei Audomar.
Im Innern befindet sich gleich hinter dem Portal auf der linken Seite eine Allerseelenkapelle, die im Jahr 1931 von dem Maler Peter Hecker (1884–1971) im expressionistischen Stil zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ausgestaltet wurde. Hecker hatte als Jugendlicher um die Jahrhundertwende für etwa ein Jahrzehnt in Frechen gelebt Seine Fresken in St. Audomar wurden bei einer Renovierung im Jahr 1960 entfernt und im Jahr 1976 von dessen Tochter, Rita Paasche-Hecker, rekonstruiert. In der gegenüberliegenden Wand sind zwei kunstvolle gestaltete frühneuzeitliche Grabplatten Frechener Adliger eingelassen.
Unter den übrigen Kunstgegenständen im Kirchenraum sind eine Figur der Hl. Anna sowie ein von Hanns Rheindorf (1902–1982) im Jahr 1952 geschaffenes Audomarreliquiar erwähnenswert.
Eben wurde die Karfreitagsliturgie in St. Audomar begangen. Mehr Informationen zum Karfreitag findet man hier...
Karfreitag Der Karfreitag ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.
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