Gemeinde Eiselfing
08/07/2026
Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Batteriespeicher-GE 4 Hafenham“:
Der Gemeinderat Eiselfing hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2026 einstimmig den Billigungsbeschluss zum vorliegenden Planentwurf und zur Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger*innen öffentlicher Belange gefasst.
Durch den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München und das Landschaftsarchitekturbüro Niederlöhner, Wasserburg am Inn, wurden zuvor die Entwurfsunterlagen für diesen vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Batteriespeicher-GE 4 Hafenham“ erstellt. Der erforderliche naturschutzrechtliche Ausgleich wurde im Plangebiet dargestellt. Die Erschließung erfolgt über die öffentliche Verkehrsfläche auf dem Grundstück FlNr. 1141 der Gemarkung Aham.
Anlass und Ziel der Planung: Die Gemeinde Eiselfing möchte den Ausbau von erneuerbaren Energien im Gemeindegebiet vorantreiben. Auf einer rekultivierten Kiesgrube neben der Staatsstraße 2092 sollen hierfür eine Freiflächenphotovoltaikanlage sowie ein Batteriegroßspeicher entstehen.
Zur Unterrichtung der Öffentlichkeit wird der vorliegende Entwurf mit Begründung und Bekanntmachung ab Freitag, 17. Juli 2026, bis einschließlich Montag, 17. August 2026, im Internet auf der Homepage der Gemeinde Eiselfing bekanntgemacht und ist dann zudem in der Gemeindeverwaltung (Flur im Erdgeschoss) zu den regulären Öffnungszeiten einsehbar.
01/06/2026
Moorgutachten für die Ahamer Filze startet:
In der Ahamer Filze zwischen Eiselfing und Griesstätt beginnen in den kommenden Wochen umfangreiche Untersuchungen zum aktuellen Zustand und zur Zukunft des Moorgebiets. Bürger*innen werden dabei Fachleute im Gelände antreffen, die Gräben vermessen, Wasserstände erfassen oder mit speziellen Bohrstöcken den Moorboden untersuchen. Die Kartierungen erfolgen im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde und dienen der Vorbereitung eines moorökologischen Gutachtens.
Das Landratsamt weist darauf hin, dass sich die Untersuchungen auf Flächen des Landkreises und der Gemeinden konzentrieren. Eingriffe auf Privatgrundstücken finden nicht statt. Die Untersuchungen laufen ab dem Frühjahr 2026 und dauern bis zum Frühjahr 2027 an. Im Sommer 2026 plant die Untere Naturschutzbehörde gemeinsam mit den Gemeinden Eiselfing und Griesstätt eine Informationsveranstaltung für Grundstückseigentümer*innen. Dabei sollen die laufenden Kartierungen sowie die Ziele des Moormanagements näher vorgestellt werden. Im Rahmen des Projekts werden auch Pflanzen- und Tierarten kartiert, unter anderem von Amphibien, Reptilien und Libellen.
Auf Grundlage der Ergebnisse wird anschließend ein Plan für mögliche Renaturierungsmaßnahmen erarbeitet. Ziel ist es, das Moor langfristig, wo es rechtlich und fachlich möglich ist, wieder in ein Moor mit wassergesättigtem Torfboden zu verwandeln und damit sowohl den Klimaschutz als auch die Artenvielfalt zu fördern.
Das aktuelle Gutachten wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Für Rückfragen zum Projekt steht die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim per E-Mail ([email protected]) oder telefonisch (08031-3923366) zur Verfügung.
22/05/2026
Glasfaserausbau, Nahwärmeerschließung, Schulsanierung und Haushaltszahlen. Bei der diesjährigen Eiselfinger Bürgerversammlung erhielten die Besucher*innen wieder einen Überblick zu zahlreichen Projekten.
Im vergangenen Jahr lebten zum amtlichen Stichtag insgesamt 3.367 Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde. Den 24 registrierten Geburten standen 26 Sterbefälle gegenüber.
Kämmerer Klaus Huber zog in seinem Bericht Bilanz zum Haushalt 2025: „Durch die Anhebung der Hebesätze bei der Gewerbesteuer und Grundsteuer konnten die Gesamteinnahmen stabilisiert werden.“ Zur Finanzierung der Ausgaben der Kommune hätten rund zwei Millionen Euro Neuverschuldung aufgenommen werden müssen. Größte Investitionsposten im vergangenen Haushaltsjahr seien etwa 1,1 Millionen Euro für den Erwerb und Sanierungsmaßnamen am Schulhaus sowie 660.000 Euro für den Anschluss der gemeindlichen Liegenschaften an das neue Nahwärmenetz gewesen.
Beim Überblick zu den Schülerzahlen an der Grund- und Mittelschule konnte Bürgermeister Georg Reinthaler jeweils eine weiterhin leicht steigende Tendenz vermelden. „Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus den Schulverbandsgemeinden befasst sich seit vergangenem Jahr mit der Konzepterstellung für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen am Schuldach.“
In Bachmehring entständen durch die Ausweisung von zwei kleineren Bebauungsplangebieten auch drei Grundstücke für die Vergabe über das Einheimischenmodell. Das Nahwärmenetz wachse beständig und die Gebäude der Gemeinde seien nun seit einem Jahr angeschlossen. Auch der Glasfaserausbau laufe über Landes- und Bundesförderprogramme weiter. Noch keine finalen Entscheidungen beziehungsweise Zeitpläne gebe es aktuell zum möglichen gemeinsamen Wertstoffhofstandort in Wasserburg und zur Errichtung eines Mobilfunksendemasts zwischen Alteiselfing und Bergham.
Fotomotiv: Der Ausbau des Nahwärmenetzes in Eiselfing und Bachmehring wird durch die Gemeinde genutzt, um auch gleich Glasfaserlehrrohre mitzuverlegen.
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