Jessylee Photographie
06/07/2026
Autorenportrait - Pauline Johlen
https://www.jessylee.de/business
08/06/2026
FOTOGRAFIE BEGINNT NICHT BEI DER KAMERA.
- SIE BEGINNT BEIM HINSEHEN
Wie riecht die Luft in diesem Moment? Welche Geräusche hörst du? Wo tanzt das Licht gerade besonders schön?
Was schenkt dir Ruhe?
Und was berührt dich so sehr, dass dein Blick genau dort hängen bleibt? Genau dort beginnt für mich Fotografie.
Denn ich glaube, dass die schönsten Bilder nicht durch Technik entstehen. Sondern durch Aufmerksamkeit. Durch Licht. Durch Atmosphäre. Durch die kleinen Dinge, an denen wir im Alltag oft vorbeigehen. In meinen Fotowalks möchte ich deshalb nicht zeigen, wie man perfekte Bilder macht. Sondern euch einladen,
die Welt für ein paar Stunden mit anderen Augen zu sehen. Denn bevor wir Menschen fotografieren, dürfen wir lernen, einen Raum zu lesen. Wo fällt das Licht weich ein? Wo entsteht Ruhe? Welche Farben erzählen bereits eine Geschichte? Und warum berühren uns manche Orte, noch bevor ein Mensch darin steht?
Eigentlich fotografieren wir Menschen gar nicht anders
Auch bei Portraits suchen wir zuerst: Licht . Atmosphäre. Farben. Formen. Geschichten.
Nicht der Mensch macht zuerst das Bild.
Sondern der Ort.
Und vielleicht nehmen wir genau deshalb nicht nur schönere Bilder mit nach Hause.
Sondern auch einen anderen Blick auf die Welt
28/04/2026
Wenn du könntest – wie würdest du dir am ehrlichsten begegnen? 🍂
Wäre es dein Mut, der dich trägt?
Oder deine Leichtigkeit, die anderen so gut tut und du manchmal selbst gar nicht erkennst, wie wundervoll du Menschen begegnest?
Ist es nicht manchmal fast ein wenig gemein, wie kritisch wir mit uns selbst sprechen – obwohl jeder andere wahrscheinlich sagen würde:
Sei nicht so frech zu dir. Du bist wundervoll.
Ich glaube, zu jeder Geschichte gehört auch, dass wir genau an dem Punkt stehen, an dem wir gerade stehen. Aber auch, dass wir nicht nur auf das schauen, was nicht gut gelaufen ist – sondern auf das, was uns wachsen lässt.
Ich möchte euch von einem Moment erzählen, in dem ich mutig war. An dem ich früher wohl zerbrochen wäre. Früher wäre ich geblieben. Hätte geweint. Hätte mich entschuldigt, obwohl ich verletzt wurde. Hätte gebeten, dass man mich nach Hause fährt, weil ich mir selbst nicht zugetraut hätte, es allein zu schaffen.
Diesmal war es anders.
Ich habe ruhig auf dem Sofa geschlafen.
Bin morgens duschen gegangen.
Habe meine Sachen zusammengepackt – alles, was noch von mir dort war. Ohne große Worte.
Ich habe mich im Spiegel angesehen und gespürt:
Du schaffst das.
Du brauchst niemanden, der dich klein macht.
Und du musst nicht bleiben, nur weil du Angst vor dem Gehen hast. Also bin ich gegangen.
Früh morgens stand ich an diesem Bahnhof.
Es war still. Und natürlich dachte ich kurz:
So habe ich mir das alles nicht vorgestellt.
Aber dann stieg ich in die Bahn. Schaute aus
dem Fenster auf die vorbeiziehenden Felder.
Und spürte etwas, das ich früher nicht kannte:
Ruhe.
Mein Körper hat nicht gezittert. Mein Herz hat nicht gebettelt. Ich musste niemanden festhalten.
„ So fühlt es sich also an, wenn man merkt, wie man behandelt werden möchte „ ?
Ich erzähle euch das, weil ich möchte, dass du weißt:
Es ist nie zu spät, deine Ängste zu heilen.
Es ist nie zu spät, dir selbst mehr zuzutrauen.
Und es ist nie zu spät, für dich aufzustehen.
Der schönste Satz, der mir an diesem Morgen begegnet ist, war:
Ich bin nicht allein gefahren.
Ich bin mit mir gefahren. 🤎
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