Schwarze Risse

Schwarze Risse

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05/07/2020

Jetzt da: „Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters“, hg. v. Christian Jäckel, Katrin Henkelmann, Andreas Stahl, Niklas Wünsch, Benedikt Zopes.

Zahlreiche Zeitdiagnosen kreisen um den gemeinhin unerwarteten Aufstieg autoritärer Parteien und Bewegungen, der gegenwärtig weltweit zu beobachten ist. Knüpft man indes an die Erkenntnisse der frühen Frankfurter Schule zum autoritären Charakter an, so überrascht die Attraktivität der neuen »falschen Propheten« keineswegs. In rund 20 Aufsätzen diskutieren die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes das Erklärungspotenzial einer psychoanalytisch informierten kritischen Theorie des Autoritarismus angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen.
Mit Beiträgen von Jens Benicke, Simon Dämgen, Ingo Elbe, en arrêt! Berlin, Jan Ge**er, Maurits Heumann, Christine Kirchhoff, Moritz Liewerscheidt, Miriam Mettler, Björn Milbradt, Oliver Nachtwey, Klaus Ottomeyer, Enrico Pfau, Ljiljana Radonic, Lars Rensmann, Samuel Salzborn, Michael Schüßler, Peter Schulz, Karin Stögner, Tom Uhlig, Jan Weyand und Sebastian Winter.
Leseprobe & Inhaltsverzeichnis: https://verbrecherverlag.de/book/detail/1025

05/06/2020

Es ist da!

bell hooks

Die Bedeutung von Klasse

Warum die Verhältnisse nicht auf Rassismus und Sexismus zu reduzieren sind

aus dem amerikanischen Englisch von Jessica Yawa Agoku

Unrast Verlag

14 Euro

Leseprobe:https://www.unrast-verlag.de/images/stories/virtuemart/product/274_hooks_die-bedeutung-von-klasse_leseprobe3.pdf

Inhaltsverzeichnis:
https://www.unrast-verlag.de/images/stories/virtuemart/product/274_hooks_die-bedeutung-von-klasse_ihv.pdf

Die afro-amerikanische Feministin bell hooks verknüpft in diesem Buch einen sehr persönlichen und autobiografischen Zugang mit einer grundlegenden Gesellschaftsanalyse und Kulturkritik. hooks denkt Klasse stark vom Alltag und von sozialen Bewegungen her, die sie im Hinblick auf ihre Klassenpolitiken kritisiert und auf ihre Potenziale hin befragt. Dabei liefert sie differenzierte und empirisch fundierte Analysen zu den Verknüpfungen von Rassismus, Sexismus und Kapitalismus/Klassismus. Ausgangspunkt sind häufig ihre persönlichen Erfahrungen: als Schwarze Frau aus der Arbeiter*innenklasse (»working class«) der Südstaaten der USA und als »Klassenwechslerin«, die sich in einem weißen akademischen Mittelklasse-Umfeld bewegt – und ihren Wurzeln treu bleiben will. Sie schreibt über den Mangel an Wohnraum und Geld als Kind, über die selbstverständliche gegenseitige Unterstützung in ihrem Schwarzen Herkunftsumfeld, über den Stolz auf die Arbeiter*innenklasse und das gleichzeitige Nicht-Reden über Klasse.

»Mit ihrer intersektionalen Klassenanalyse, ihrer persönlich-autobiografischen Klassismuskritik und einer politisch engagierten, klaren und zugänglichen Art des Schreibens kann bell hooks jedenfalls bedeutsame Inspirationen liefern für die hiesige Klassismusdiskussion.« – Julia Roßhardt, kritischlesen.de

»Hooks ist oft erfrischend einfach, weil sie so deutlich sagt, was sie wirklich meint. Kein akademisches Geschwafel oder mystischer Jargon.« – The Washington Post

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