Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.
09/06/2026
Heute Abend, 19.00 Uhr Moviemento Berlin, kostenloses Filmscreening mit Gästen aus dem Amazonas
https://www.youtube.com/watch?v=WM5ljzoJ-D4
Veranstaltung mit konsekutiver Verdolmetschung DPT
Eintritt frei / Reservierungen können online (via www.moviemento.de, kinoheld.de) oder telefonisch (030 – 692 47 85 ) vorgenommen werden.
Der Dokumentarfilm “Katô” (Brasilien 2026, 76 min, OmU/DE) begleitet das indigene Volk der Munduruku im brasilianischen Amazonasgebiet bei ihrem Widerstand gegen Umweltzerstörung und illegalen Goldabbau. Er zeigt ihren Kampf um Selbstbestimmung, den Schutz ihres Territoriums und die Bewahrung ihrer spirituellen Verbindung zur Natur. Dabei thematisiert der Film, wie historisch und bis heute ökologische und kulturelle Zerstörung miteinander verknüpft sind, und wie der Widerstand der Munduruku auch ein Einsatz für das Überleben des gesamten Planeten ist. Ein eindrucksvoller Film über Widerstand, Selbstbestimmung und den Schutz von Natur und Kultur.
Nach der Filmpräsentation gibt es die Gelegenheit zum Gespräch mit zwei Vertreter*innen der Munduruku, die auf Einladung der Initiative “Berlin aktiv im Klima-Bündnis” zu Besuch im Berlin sind.
Rilcélia Akai Munduruku ist eine indigene Führungsperson, Aktivistin und Mitglied des audiovisuellen Kollektivs von Frauen der Munduruku Daje Kapap Eypi – und Protagonistin des präsentierten Films!
Luis Painhum Munduruku ist eine indigene Führungsperson und Lehrer des Volkes der Munduruku sowie Mitglied der Indigenenvereinigung Pariri.
Katô: Dreams of Dark Earth (Official Trailer) Katô: Dreams of Dark Earth starts streaming on March 18 on https://www.TheEternalSong.org/KatoIn the Amazon’s Tapajós River basin, the Munduruku people of Sa...
19/05/2026
Kommt mit BerlinZusammen ins Gespräch! 04.06.: Jetzt anmelden: https://eineweltstadt.berlin/veranstaltungen/kiez-macht-demokratie-strategien-fuer-eine-global-gerechte-demokratie/
Eine global gerechte Stadt stellt die Menschen in den Mittelpunkt, nicht nur in der Politik, sondern auch als handelnde Akteur*innen – egal, wo sie geboren oder aufgewachsen sind. Im BER-Interview erzählen Anab und Kessy von BerlinZusammen, wie sie dies mit direkter Beteiligung von allen in Berlin lebenden Menschen ermöglichen möchten.
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22/04/2026
Am 25. März 2026 – dem Gedenktag für die Opfer des transatlantischen Versklavungshandels – erkannten die Vereinten Nationen die von Ghana eingebrachte Resolution A/80/L.48 an:
Der transatlantische Versklavungshandel war eines der schwersten Verbrechen gegen die Menschheit. Die Resolution ist ein wichtiger Schritt für globale Gerechtigkeit und stärkt die Forderung nach Reparationen. Neben einem Schuldenerlass fordert die Resolution die UN-Mitgliedsstaaten auf, geraubte Kunst und Kulturgüter an die Herkunftsorte zurückzuführen. Alle europäischen Kolonialmächte, darunter Deutschland, haben sich enthalten.
💪 In Berlin nehmen die Aktivitäten zur Aufarbeitung des Kolonialismus zu – nicht zuletzt durch den Druck zivilgesellschaftlicher Akteur*innen wie der BER-Mitglieder ISD e.V. und Berlin Postkolonial e.V. sowie durch den BER selbst als Teil von Decolonize Berlin .
🎊 Neben einem gesamtstädtischen Aufarbeitungskonzept, das von der Koordinierungsstelle bei Decolonize Berlin begleitet wird, hat das Land Berlin zudem das Erinnerungskonzept „Kolonialismus erinnern“ beschlossen.
🔥 Vielen Dank für euer Engagement! Berlin - Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, und Berlin Postkolonial e.V.
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