IVM GmbH
01/07/2026
🎨 Ein Blick hinter Türen, die den meisten Menschen verschlossen bleiben.
Gestern durften wir mit Geschäftspartnern und Interessenten das Zollfreilager in Zürich besuchen – einen der bedeutendsten Standorte des internationalen Kunstmarktes.
Hier werden Kunstwerke im Wert von Milliarden sicher, diskret und unter höchsten Sicherheitsstandards gelagert. Doch beeindruckend ist nicht nur der Ort selbst, sondern vor allem das Verständnis dafür, wie professionell der internationale Kunstmarkt funktioniert.
Für mich sind genau solche Tage besonders wertvoll: Man erlebt Kunst nicht nur als etwas Schönes, sondern versteht auch die Prozesse dahinter – von Lagerung und Logistik bis hin zur langfristigen Werterhaltung.
Im persönlichen Austausch konnten wir außerdem über den Kunstmarkt, aktuelle Entwicklungen und die Rolle von Kunst als Sachwert im Vermögensaufbau sprechen. Gerade diese Gespräche machen solche Besuche so besonders.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für den spannenden Austausch und an das Team vor Ort für die interessanten Einblicke.
Solche Erlebnisse zeigen immer wieder: Wer hinter die Kulissen blickt, versteht den Kunstmarkt mit ganz anderen Augen.
11/05/2026
Kunst im Fokus: Vivian Maier – Das verborgene Genie der Street Photography
Manche Künstler:innen werden erst lange nach ihrem Tod wirklich entdeckt.
Vivian Maier ist eines der faszinierendsten Beispiele dafür.
Über Jahrzehnte arbeitete sie als Nanny in Chicago und New York – scheinbar unscheinbar. Doch parallel dokumentierte sie mit ihrer Kamera das urbane Leben mit einer Präzision, Menschlichkeit und Tiefe, die heute weltweit Anerkennung findet.
Erst 2007 wurden ihre Archive zufällig entdeckt:
Mehr als 100.000 Fotografien, Negative und Filmrollen – ein einzigartiges Zeitdokument des amerikanischen Alltags des 20. Jahrhunderts.
Was ihre Arbeiten so besonders macht:
• außergewöhnliche Beobachtungsgabe
• emotionale Nähe ohne Inszenierung
• starke Licht- und Schattenkompositionen
• authentische Street Photography mit sozialem Blick
Heute zählt Vivian Maier zu den bedeutendsten Stimmen der Street Photography.
Ihre Werke werden international ausgestellt, gesammelt und auf Auktionen gehandelt – mit stetig wachsender Nachfrage.
Besonders spannend aus Marktperspektive:
Der Kunstmarkt zeigt immer häufiger, dass nicht nur etablierte Namen relevant sind, sondern auch wiederentdeckte Positionen mit kultureller und historischer Bedeutung enormes Potenzial besitzen.
Kunst erzählt nicht nur Geschichten.
Sie bewahrt Zeitgeist.
Und manchmal entdeckt die Welt ein Meisterwerk erst Jahrzehnte später.
05/05/2026
📸 Helen Levitt – Die Poetin der Straße
Manche Künstler werden nicht laut entdeckt – sondern leise wiederentdeckt.
Helen Levitt (1913–2009) ist genau so ein Fall.
Ab den späten 1930er Jahren fotografierte sie das Leben auf den Straßen New Yorks:
Kinder beim Spielen, flüchtige Begegnungen, alltägliche Szenen – ungestellt und direkt.
👉 Genau darin liegt ihre Besonderheit:
Sie machte das Unspektakuläre sichtbar – und bedeutungsvoll.
Bereits 1943 wurde ihr Werk im Museum of Modern Art in New York gezeigt – ein früher Meilenstein.
Ab Ende der 1950er Jahre wandte sie sich zudem verstärkt der Farbfotografie zu.
Heute rückt ihr Werk wieder stärker in den Fokus – unter anderem durch internationale Ausstellungen, z. B. in Rotterdam und Winterthur.
💡 Warum das relevant ist:
Künstler wie Levitt stehen für eine zeitlose Bildsprache und kulturelle Relevanz – Faktoren, die auch im Kunstmarkt eine entscheidende Rolle spielen.
Wer sich intensiver mit solchen Entwicklungen beschäftigen möchte oder verstehen will, wie sich einzelne Positionen im Kunstmarkt einordnen lassen, kann sich gerne unverbindlich austauschen.
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