Potential Development

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Photos 30/08/2021

Zu Beginn einer Zusammenarbeit frage ich meine Kund*innen standardmässig: «Welches berufliche Ziel hast Du? Was ist deine Berufsvision?» Ebenso standardmässig kommt postwendend die Frage zurück: «Was meinst du damit genau?»

Klar, nun blühe ich auf, denn bei diesem Thema darf ich jeweils etwas ausholen. Im Wesentlichen geht es darum, einen verbindlichen Plan zu erarbeiten, der alle relevanten Milestones wie auch die notwendigen Schritte beinhaltet, welche letztlich die Berufsvision zur Wirklichkeit werden lassen. Die Berufsvision ist also das übergeordnete Ziel.

Selbstverständlich kannst du nun kritisch die Frage in den Raum stellen: Karriereplan? Bringt das wirklich etwas? Meine Antwort darauf ist eindeutiges, kraftvolles JA! Denn du weisst mit dieser Grundlage, wohin du dich bewegen willst und wofür das Ganze gut ist. Für dich ergeben ausgewählte Aus-/Weiterbildungen wie auch einzelne Berufsstationen definitiv Sinn, denn sie bringen dich deiner Berufsvision näher und näher. Wenn Du weisst, wofür du etwas tust, dann wirkt dein Karriereplan gerade in schwierigen Phasen als Spitzenmotivator. Hier drin steht ja, was du wofür tust. Dies ermuntert dich, dranzubleiben und nicht aufzugeben.

Hast du einen Karriereplan?

Photos 20/08/2021

Fingerpointing ist das Hauptmerkmal von unzufriedenen Menschen. Sie schieben die Schuld konsequent auf andere. Dabei sind die Fingerpointer stets auf das Negative fokussiert. Sie sind in einer Disziplin wirklich hervorragend: Sie vergiften das Klima in einem Team. Es sind notorische Stänkerer, die garantiert in allem irgendeinen Makel finden.

Ein Fingerpointer übernimmt nie die volle Verantwortung für ein Projekt oder eine Aufgabe. Und wenn etwas schief geht, waren es andere, die dafür Schuld sind. Der Fingerpointer redet weder gut über seinen Job noch über die Menschen in seiner unmittelbaren beruflichen Umgebung. Sich selbst in Frage zu stellen, oder an eine Anpassung/Veränderung zu denken, die zu einer klaren Verbesserung führen könnte? Nein, sicher nicht!

Hast du dir auch bereits die Frage gestellt, warum die Fingerpointer so sind wie von mir oben beschrieben? Hier meine Erklärung: Diese Menschen sind im Kern mit sich und ihrem Leben absolut unzufrieden. Diese Grundunzufriedeneheit übertragen sie dann auf alle und alles andere. Wahnsinn, oder?

Kennst du Fingerpointer? Wie begegnest du ihnen?

Photos 27/07/2021

Hier schildere ich dir eine wahre Geschichte:
Eine 50 Jahre alte, top ausgebildete Projektleiterin im Dienstleistungsbereich startet mit grosser Freude und hohem Elan ihren neuen Job. Sie verfügt über weitreichende Projektmanagement-Kompetenzen, ist mehrsprachig und hat bereits für namhafte Firmen gearbeitet. Sie kann echt was. Sie ist richtig gut in ihrem Job. Ihr neuer Chef übergibt ihr zu Beginn der Zusammenarbeit drei Projekte– dies mit der Anweisung: «Mache es einfach so, wie es im jeweiligen Projektauftrag steht …». Sie wird vom Vorgesetzten weder gründlich eingearbeitet, noch plant er mit ihr bilaterale Meetings ein. Du liest richtig, keine eingeplanten Meetings. Er hat schlicht keine Zeit für sie. Auch nach mehrmaligem Anfragen findet der Chef immer noch keine Zeit für seine neue Mitarbeiterin, bis diese ihn schliesslich festnagelt und vehement ein BILA bei ihm einfordert. Endlich, das Meeting findet statt. Zum ersten Mal seit 2 Monaten (!) sitzen sie sich gegenüber. Und was passiert nun? Der Chef (sofern er diese Bezeichnung auch verdient) fällt fast vom Stuhl als er erfährt, dass seine Mitarbeiterin insbesondere in einem der Projekte eine «Planänderung» vorgenommen hat. In der Folge fällt er ihr ständig ins Wort und wirft ihr vor, dass sie die Projektziele eigenwillig abgeändert hat. Der Gipfel der Unmöglichkeit kommt aber erst jetzt: Sie versucht ihm zu erklären, warum diese Planänderung notwendig war. Sie ist noch mitten im Erläutern, als der Chef plötzlich aufsteht und - ohne ein weiteres Wort zu verlieren - das Meeting verlässt. ER LÄUFT EINFACH DAVON. Wäre diese Geschichte nicht in meinem unmittelbaren Bekanntenkreis passiert, ich würde sie nicht glauben.

Und weisst du was? Auf solche Führungskräfte habe ich persönlich einfach keine Lust. Denn wie gesagt, mit Führung hat dies gar nichts zu tun.

Photos 12/07/2021

Wie Neid & Intrigen deinen Durchbruch verhindern
Gerade in grossen Unternehmen begegne ich den beiden Übeltätern “Neid” und “Intrigen” immer wieder. Sie begegnen mir beispielsweise, wenn sich Teammitglieder hinterrücks schlecht übereinander sprechen. Doch irgendwann kommt alles ans Tageslicht.
Anstelle, dass sich alle über ein Teammitglied besonders freuen, das gerne Vollgas gibt, wird es als “Streber” betitelt oder “karrieregeil” beschimpft.
Doch jene Personen, die am meisten über andere lästern, möchten eigentlich insgeheim genau dasselbe tun, sind aber nicht bereit, das erforderliche Investment zu liefern oder sind einfach nicht so begabt. Hast du dieses Phänomen auch schon beobachtet?

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