Culturescapes

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Photos from Culturescapes's post 26/10/2025

Jaimitna (deutsch: Unser Zelt) ist ein mobiles Kunstprojekt, das von der saharauischen Künstlerin und Journalistin in Zusammenarbeit mit einer Gruppe saharauischer Künstlerinnen und Menschenrechtsaktivistinnen ins Leben gerufen wurde. In der besetzten Westsahara ist die «Jaima», einst ein Symbol für Freiheit und Mobilität, verboten. Durch Jaimitna erobert die Jaima den Raum zurück - mobil,
widerstandsfähig und im kollektiven Gedächtnis verwurzelt.

Das Projekt wird vom Internationalen Filmfestival der Westsahara , dem norwegischen Unterstützungskomitee für die Westsahara und der spanischen NGO NomadsHRC unterstützt und von zu Culturescapes gebracht.

Bis am 2.11.
Mo. - Sa. 11.00 - 14.30 / 17.00 - 20.30
So. 10.00 - 16.00

29.10., ab 10:00: Greening the Desert,

📷: Emma Lou Herrmann

Photos from Culturescapes's post 24/10/2025

Am 11. Oktober fand der Stadtspaziergang „Basel Kolonial“ statt und der Illustrator Mickael Marro hat seine Eindrücke festgehalten.

Die Tour startete am Klosterberg (Slide 4: BAB und Slide 5: Atlantis) und endete in der Martinsgasse (Slide 6: Blaues Haus). In seinen kleinen illustrierten Reflexionen thematisiert Mickael unter anderem den Eurozentrismus und unsere blinden Flecken beispielsweise hinsichtlich der Geschichte vom Basler Zolli.

Auf dem 7. Slide zeigt Veit Arlt vom .unibasel den Basler Forscher Johann
Ludwig Burckhardt (1784-1817), der im Auftrag britischer Kolonialinteressen verkleidet als indischer Muslim durch den Nahen Osten
reiste und sich den Namen Scheich Ibrahim ibn Abdallah gab (Slide 9).

Photos from Culturescapes's post 15/10/2025

DIE MAGIE DER WÜSTE
IBRAHIM AL-KONI UND MOHAMMED ALNAAS
Donnerstag, 23. Oktober 2025, 19.00


Ein Doppelabend mit zwei Autorengenerationen aus Lybien.

Ibrahim al-Konis Muttersprache ist Tamascheq. Arabisch lesen und schreiben lernte er mit zwölf Jahren. Seine nomadische Herkunft und die Bilder und Erfahrungen der Wüste prägen sein literarisches Schaffen. Immer wieder thematisiert er anhand des traditionell grenzenlosen Lebensraums der Tuareg, der durch politische Grenzen gestört wird, essentielle Fragen des Menschseins. Er schlägt mit poetischer Sprache eine Brücke zwischen Kulturen – von der Sahara bis in die Schweiz. Durch die Jahre in Bern erhielt seine Literatur auch einen europäischen Blickwinkel.

Gespräch auf Arabisch mit deutscher Übersetzung
Moderation und deutsche Lesung: Hartmut Fähndrich
Übersetzung: Dr. Eva Mira Youssef-Grob

Mohammed Alnaas stellt in seinem Roman «Du pain sur la table de l’oncle Milad» die traditionellen Geschlechterrollen in Frage und beschreibt auf sensible und oft auch ironische Weise das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Druck und individueller Entfaltung. Milads Vater ist Bäckermeister, der ihm nicht nur die Leidenschaft für seinen Beruf vermittelt, sondern versucht auch, einen «echten» Mann aus ihm zu machen. Doch als Milad Zeinab heiratet, entscheidet er sich für eine höchst unkonventionelle Männerrolle: Er wird den Haushalt führen, während Zeinab sich auf ihre Karriere konzentriert.

Gespräch auf Englisch
Moderation: Wolfgang Trimmel
Deutsche Lesung: Ebru Wittreck

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