Austrian LEAD Study

Austrian LEAD Study

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08/05/2026

📊 Excited to share a new publication

Integration of lung function in allostatic load scoring and its impact on mortality prediction
Mohammad Azizzadeh, Emiel F. M. Wouters, Ahmad Karimi, Daisy J. A. Janssen, Bart Spaetgens, Sylvia Hartl, Robab Breyer-Kohansal & Marie-Kathrin Breyer
Sci Rep (2026). https://doi.org/10.1038/s41598-026-48880-x
Scientists from Austria’s LEAD cohort study just discovered something fascinating:
Researchers followed 8,775 adults and found that reduced lung function was one of the strongest indicators associated with higher mortality risk.
Integration of lung function into “allostatic load” scores, a measure of the body’s cumulative stress burden, significantly improved prediction of mortality risk.
The takeaway?
Your lungs may reflect far more than respiratory health.
They could act as an early warning system for whole-body aging and chronic physiological stress.

The Austrian LEAD (Lung, hEart, sociAl, boDy) study (NCT 01727518)
LEAD is the first longitudinal, single-centre, epidemiological study of the Austrian general population.

04/02/2026

World Cancer Day – Früherkennung rettet Leben

Lungenkrebs ist in Österreich die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle – rund 19 % aller Krebstodesfälle gehen darauf zurück.

Das Tragische: Die Erkrankung bleibt lange symptomlos und wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Aktuell werden nur etwa 20 % der Fälle frühzeitig diagnostiziert – bei einer 5-Jahres-Überlebensrate von lediglich 15–20 % ist klar, wie dringend wir handeln müssen.

💡 Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
Das Ludwig Boltzmann Institut für Lungengesundheit hat unter den Teilnehmer*innen der österreichischen LEAD Studie gezielt Hochrisikopersonen zwischen 50 und 74 Jahren zu einem Lungenkrebs-Früherkennungsprogramm mit Low-Dose-CT-Scans eingeladen.
Mit dem 2025 gestarteten „Lungenkrebs-Früherkennungsprogramm“ zielten das LBI für Lungengesundheit, der Wiener Gesundheitsverbund, die Medizinische Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität und die Klinische Abteilung für Allgemeine Radiologie und Kinderradiologie der MedUni Wien, die die Untersuchungen befundet, darauf ab, die Rate an früh diagnostizierten Lungenkarzinomen zu erhöhen, invasive Behandlungen zu vermeiden und langfristig die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich zu steigern.
👉 Österreich braucht ein nationales Lungenkrebsfrüherkennungsprogramm.
Evidenzbasiert, flächendeckend und für jene Menschen zugänglich, die am meisten davon profitieren.

Früherkennung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Photos from Austrian LEAD Study's post 01/02/2026

Wir freuen uns, eine neue Publikation der LEAD Study vorstellen zu dürfen!
Azizzadeh, M., Pirker-Kees, A., Wouters, E. F. M., Janssen, D. J. A., Spaetgens, B., Breyer-Kohansal, R., & Breyer, M. K. (2026). Association of allostatic load with frailty trajectories and the mediating role of depressive symptoms. The Journal of frailty & aging, 15(2), 100132. Advance online publication. https://doi.org/10.1016/j.tjfa.2026.100132

Gebrechlichkeit ist nicht nur eine Folge des Alterns – sie ist ein dynamischer Zustand, der durch biologischen Stress und psychische Gesundheit geprägt ist. Unsere neueste Veröffentlichung aus der LEAD-Kohorte wirft ein neues Licht darauf, wie die allostatische Belastung (physiologische Stressbelastung) und depressive Symptome zusammenwirken und den Verlauf der Gebrechlichkeit im Erwachsenenalter beeinflussen.
🔍 Wichtigste Ergebnisse von über 5.800 Teilnehmern im Alter von 25 bis 82 Jahren:
• Eine höhere allostatische Belastung erhöhte das Risiko, prägebrechlich oder gebrechlich zu sein, signifikant.
• Bei fast jedem sechsten Teilnehmer verschlechterte sich der Gebrechlichkeitsstatus im Laufe der Zeit – aber ein ähnlicher Anteil verbesserte sich.
• Depressive Symptome vermittelten bis zu 35 % des Zusammenhangs zwischen physiologischem Stress und Gebrechlichkeit zu Beginn der Studie.
• Und was wichtig ist: Etwa 17 % der Entwicklung von Gebrechlichkeit im Laufe der Zeit konnten durch Depressionen erklärt werden.
📌 Sozioökonomische Faktoren spielten eine Rolle beim Auftreten von Gebrechlichkeit, jedoch nicht bei deren Fortschreiten – was die psychische Gesundheit als einen entscheidenden, veränderbaren Faktor hervorhebt.
Die Behandlung von Depressionen kann nicht nur das psychische Wohlbefinden verbessern, sondern auch den mit Gebrechlichkeit verbundenen körperlichen Verfall verlangsamen oder verhindern.

Die Wiener Gesundheitsstudie LEAD erforscht, wie Faktoren wie Lebensstil, Umwelt, genetische Veranlagung und soziale Umstände die Lungengesundheit der Bevölkerung in Wien und Umgebung beeinflussen. Ziel ist es, mit den Erkenntnissen maßgeschneiderte Ansätze für Prävention und Gesundheitsförderung zu entwickeln.

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