Romano Centro
08/05/2026
Wir machen hiermit einen Vorfall öffentlich, der aus unserer Sicht nicht nur problematisch, sondern klar diskriminierend ist und strukturelle Vorurteile reproduziert.
Als Verein sehen wir uns verpflichtet, antiziganistische Narrative konsequent zu benennen und ihnen entgegenzutreten. Ein von der Polizei im Bezirk Neusiedl am See verbreitetes Informationsschreiben zur „Kriminalprävention“ stellt in unserer Wahrnehmung eine pauschalisierende und stigmatisierende Darstellung von Menschen des sogenannten „fahrenden Volkes“ dar und trägt damit zur weiteren Ausgrenzung bei.
Wir haben daher eine offizielle Beschwerde bei der Landespolizeidirektion Burgenland eingebracht. Zusätzlich wurden die BKA-Nationalkontaktstelle für Roma, die Gleichbehandlungsanwaltschaft Wien sowie die Bundesministerin für Justiz, Dr. Anna Sporrer, über diesen Vorfall informiert.
Solche Darstellungen dürfen nicht unwidersprochen bleiben.
Im Folgenden veröffentlichen wir unsere Beschwerde.
08/05/2026
Gestern durften wir im Romano Centro Sozialarbeitsstudierende sowie Lehrende aus Rumänien und Ungarn begrüßen. Als Einrichtung, die unter anderem auch professionelle soziale Arbeit anbietet, hatten wir die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die Situation von Rom*nja und Sinti*zze in Österreich zu geben.
Der Vortrag behandelte zentrale Themen wie die Geschichte der Rom*nja, relevante Begrifflichkeiten, Antiziganismus sowie die Bildungsrealität und Formen von Rassismus gegenüber Rom*nja und Sinti*zze, sowohl in Österreich als auch in Rumänien und Ungarn. Darüber hinaus präsentierten wir unsere vielfältige Arbeit sowie aktuelle Projekte des Romano Centro.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Hochschule Campus Wien sowie bei Frau Tina Füchslbauer für die hervorragende Organisation bedanken.
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