Martin Rotter

Martin Rotter

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11/04/2026

Hand aufs Herz: Im Alltag werden wir oft mehr zu
„Mitbewohnern & Logistik-Managern“
als zu Liebenden.

Das ist normal, aber es muss nicht so bleiben.

Diesen Juli nehmen wir uns die Zeit, das „Wir“ wieder über das „Was steht heute an?“ zu stellen.

Kein Kitsch, sondern echte Werkzeuge für mehr Tiefe und weniger Reibung.

👉 Paarseminar im Juli – Sichert euch einen der begrenzten Plätze.
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24/03/2026

Echte Führung heißt: Den Kampf gegen Windmühlen beenden.
Warum sind so viele Führungskräfte und HR-Verantwortliche am Limit?

Oft liegt es daran, dass wir Unmengen an Energie in den Widerstand gegen Dinge stecken, die wir schlichtweg nicht ändern können:
Budgetkürzungen von „oben“,
der allgemeine Fachkräftemangel,
oder das Mindset bestimmter Abteilungen und Personen.

Ich habe die Attributionstheorie von Seligman für die Praxis weiterentwickelt.

Das Ziel: Raus aus der Ohnmacht, rein in die echte Gestaltungskraft.

1. Akzeptanz ist kein Aufgeben, sondern Strategie
Wenn wir gegen Unveränderbares ankämpfen, leert sich unser Akku, ohne dass sich etwas bewegt.

Beispiel HR: Ein Gesetz ändert sich – wir können uns beschweren, aufregen, oder den Fokus sofort darauf legen, wie wir es intern am besten umsetzen.

Die Lösung: Diese unveränderbaren Dinge bewusst annehmen. Damit entziehen wir dem Widerstand die Energie und gewinnen sie für unsere eigentliche Wirksamkeit zurück.

2. Nutze deinen „Freiheits-Raum“
Zwischen einem Reiz (z. B. einer für mich "toxischen" E-Mail oder einer zu kurzfristigen Deadline) und deiner Reaktion liegt ein Moment der Freiheit.
Das ist der Raum unserer Wahl, wie ich jetzt damit umgehe.

Damit du diesen Raum im Stress-Alltag findest, braucht es drei Werkzeuge:

- Selbstdistanzierung: Tritt einen Schritt zurück. Schau dir das „Drama“ wie ein externer Beobachter von außen an.

- Innere Klarheit: Was ist mein eigentlicher Auftrag? Was sind meine Werte, was ist das Wesentliche für mich in dieser Situation?

- Abgrenzung: Wo ziehe ich die Linie? Was ist meine Verantwortung und was lasse ich bei den anderen? Wo verlasse ich meine persönliche Verantwortung und erfülle die Pflicht?

3. Vom Getriebenen zum Gestalter (Selbstwirksamkeit)
Du entscheidest selbst, wie viel und was du in deinem Bereich verändern willst.
Das ist der größte Hebel für gesunde Führung.
Wenn du lernst, diesen Raum zu nutzen, kreierst du nicht nur für dich selbst einen besseren Umgang, sondern wirst auch zum stabilen Anker für deine Mitarbeitenden.

Genau dieses Umschalten von der Opferrolle in die Selbstwirksamkeit machen wir in meinen Leadership-Trainings für die Teilnehmenden direkt erlebbar.
Dort geben wir dir die Werkzeuge an die Hand, mit denen du diese innere Klarheit und Abgrenzung im Alltag sofort umsetzen kannst.

Hand aufs Herz:
Wo gibst du gerade Energie in den Widerstand gegen Dinge, die du nicht ändern kannst? Und was könntest du stattdessen in deinem persönlichen „Freiheits-Raum“ heute neu oder anders gestalten?

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