cdc Brandcreation
11/12/2025
Just published in the new issue of Kommunikationsmanager.
„Über Marke, Sensorik und alles, was dazwischen liegt“
On branding, sensory experience, and everything in between: Crossmodal orchestrations as a core potential for brand experiences.
Der Artikel von Michael Nouri und Prof. Alexander Luckow von der Wilhelm Büchner Hochschule (Kommunikationsdesign) beleuchtet crossmodale Inszenierungen als Potenzial für Markenerlebnisse, indem er Synästhesie und multisensorische Verknüpfungen zwischen Farben, Gerüchen, Klängen und Texturen erklärt . Diese sinnlichen Kopplungen, wie der Maluma-Takete-Effekt oder Beispiele von Aperol und Nivea, sind biologisch und kulturell verankert und fördern emotionale Bindung sowie Wiedererkennung von Marken um bis zu 40 Prozent . Historisch wandelte sich die Wahrnehmung von romantischer Synästhesie zur industriellen Fragmentierung, ehe neurowissenschaftliche Erkenntnisse wie Damsios somatische Marker eine Renaissance einleiteten . Praktische Anwendungen zeigen Marken wie Apple, Hermès oder Singapore Airlines, die visuelle, haptische und olfaktorische Elemente kohärent abstimmen, während Warnungen vor KI-bedingter Standardisierung partizipative Erlebnisse fordern . Der Text, ein Auszug aus ihrer kommenden Publikation „Wie kommt die Marke in den Kopf?“, plädiert für überraschende, mitgestaltbare Sinneswelten statt banaler Perfektion.
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