Peter Hacker
02/12/2025
Heute durfte ich den Baufortschritt des Wiener Sport-Club Stadions besichtigen und war wirklich begeistert. Die Tribünen, der Rasen und die LED-Flutlichtanlage sind bereits fast fertig, in den nächsten Wochen folgt dann der Rest und in Betrieb genommen wird das Stadion ab März.
⚽️🏈 Ab dann finden rund 5.000 Zuschauer*innen Platz im Stadion in Hernals und können künftig nicht nur Fußball-, sondern auch Rugby- und Football-Bewerbe bestaunen. Erneuert wurde das multifunktionale Stadion nach den Vorgaben der „UEFA Kategorie 2”, was unserem Frauen-Nationalteam als auch sämtlichen Nachwuchsmannschaften das Austragen von Spielen und Trainings ermöglicht.
🌳 Was mir auch immer ein Anliegen bei solchen Projekten ist: Durch eine moderne Wärmepumpen-Anlage und Photovoltaik am begrünten Dach kann sich das Stadion nahezu gänzlich selbst mit Energie versorgen. Außerdem wurden Seminar- und Büroräumlichkeiten im Kopfgebäude zwischen den Tribünen errichtet, die das gesamte Areal noch vielseitiger nutzbar machen.
Alles in allem wurde hier wirklich großartige Arbeit geleistet und ich freue mich schon riesig, das neue Sport-Club Stadion im Frühjahr dann mit gefüllten Rängen und super Stimmung zu erleben. 🙌
Fotos © David Bohmann
13/11/2025
Die Stadt Wien verändert sich ständig und genauso muss sich auch die Gesundheitsversorgung weiterentwickeln. So müssen auch unsere Strukturen beweglich bleiben und sich an das anpassen, was die Menschen tatsächlich brauchen.
Gestern haben wir genau deshalb unsere neuen Pläne für die Versorgung der Wiener*innen vorgestellt. Für mich ein echter Meilenstein in der weiteren Verbesserung der Wiener Gesundheitspolitik!
1. Versorgung wird ambulanter
Wir verlagern Leistungen dorthin, wo sie schneller und sinnvoller eingesetzt werden können. Ambulante Angebote werden deutlich ausgebaut – nicht als Sparmaßnahme, sondern weil viele Behandlungen heute ohne stationären Aufenthalt möglich und sinnvoll sind.
2. 500 Betten mehr für Akutgeriatrie und Remobilisation
Gerade ältere Menschen brauchen gute medizinische Betreuung und ausreichend Zeit zur Wiederherstellung. Deshalb erhöhen wir die Kapazitäten in diesem Bereich um rund 500 Betten. Damit reagieren wir auf den steigenden Bedarf einer wachsenden älteren Bevölkerung.
3. 800 Spitalsbetten weniger
Gleichzeitig reduzieren wir die klassischen stationären Spitalsbetten. Das heißt aber nicht weniger Versorgung, sondern eine Anpassung an moderne Behandlungsmöglichkeiten. Was ambulant oder tagesklinisch gut funktioniert, soll auch dort stattfinden.
4. Spezialisierte Zentren
Wir bauen spezialisierte regionale Gesundheitszentren deutlich aus. Diese Zentren bündeln medizinische Angebote, sodass Fachversorgung wohnortnah und gut erreichbar ist. Das entlastet die Spitäler und sorgt für kürzere Wege für die Menschen.
5. Schwerpunkte: Gynäkologie und Kinder- & Jugendpsychiatrie
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau von Angeboten für Frauen sowie für Kinder und Jugendliche, besonders im Bereich der psychischen Gesundheit. Diese Bereiche brauchen eigene Strukturen und zusätzliche Kapazitäten – und genau das setzen wir nun um.
6. Digitaler Ausbau der Hotline 1450
1450 wird weiter gestärkt. Die Hotline ist der niedrigschwellige, digitale Erstkontakt in vielen gesundheitlichen Fragen. Sie hilft, Menschen rasch zum richtigen Angebot zu leiten und Wartezeiten zu verkürzen.
7. Tageskliniken: Kapazitäten erhöhen
Viele Eingriffe können heute tagesklinisch erfolgen, ohne stationäre Aufnahme. Deshalb erhöhen wir die Kapazitäten deutlich. Das ist effizienter, entlastet die Betten und spart den Patientinnen und Patienten unnötige Aufenthalte.
8. Gastpatient*innen: Keine Abstriche im Akut- und ambulanten Bereich
Wichtig ist: Auch Menschen, die nicht in Wien leben, aber hier medizinische Hilfe brauchen, werden weiterhin voll berücksichtigt. Weder im Akut- noch im ambulanten Bereich gibt es Abstriche. Die Versorgung bleibt offen und gesichert.
05/11/2025
Gestern durfte ich bei der Neueröffnung des Kriseninterverntionszentrums in der Lazarettgasse dabei sein. Es ist großartig, dass diese so wichtige Einrichtung nun endlich wieder in angemessenen Räumlichkeiten ihrer Arbeit nachgehen kann.
Ausgeweitet wurde außerdem die Erreichbarkeit – Menschen in Krisensituationen können anonym per Telefon, Mail oder persönlich vor Ort in Kontakt mit dem multiprofessionellen Team treten.
Die intensiven Jahre, die hinter uns allen liegen, haben die Nachfrage steigen lassen. 2024 gab es rund 15.000 Kontakte mit Klient*innen. 2020 waren es im Vergleich noch um 4.000 weniger. Umso mehr freut es mich, dass wir in Wien ein starkes Netzwerk bieten, um allen Hilfesuchenden schnell und wirksam begegnen zu können.
Denn im Schnitt reichen bereits fünf Termine mit den Expert*innen des KIZ, um akute Gefährdungen bei den Hilfesuchenden abzuwenden oder deren Krisen zu lösen. Das 25-köpfige Team besteht aus Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen und Fachärzt*innen für Psychiatrie.
Telefonisch ist das Kriseninterventionszentrum von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr erreichbar. Alle weiteren Informationen und Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf der Website unter www.kriseninterventionszentrum.at.
Fotos © Kriseninterventionszentrum Wien / Alexander Haiden
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Reumannplatz 7
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