CICA - SOS

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31/05/2026

Danke 💚

Schaut mal, was uns erreicht hat.

Die erste Unterstützung für unsere geplanten Kinder-Tier-Natur-Tage zusammen mit Kata ist da – und wir freuen uns wirklich sehr darüber.

Papier, Stifte, Kleber, Blöcke, kleine Bastelmaterialien, sogar Anzieh- und Figurenkarten und viele liebevolle Dinge, mit denen Kinder malen, gestalten, entdecken und kreativ werden können.

Genau solche Sachen brauchen wir, damit aus unserer Idee nach und nach echte kleine Erlebnistage werden können.
Tage mit Tieren.
Mit Natur.
Mit Spiel, Basteln, Staunen und kleinen Momenten, die Kindern in schöner Erinnerung bleiben.

Liebe Ria Hegyi,
Takács Kata und wir danken dir von Herzen für deine Unterstützung.
Sie ist so viel mehr als nur Material. 💚

30/05/2026

Da saß sie.
Pari.

Ganz still. Bewegungslos.
Mit diesen großen Augen, als würde sie gerade etwas sehen, das nur sie sieht.

Bestimmt mehrere Minuten lang saß sie dort wie eine kleine schwarze Statue.

Vielleicht würde sie immer noch dort verharren, wenn kein Auto vorbeigefahren wäre. 😂

29/05/2026

Einfach Elva.
Ein kleines Stück Ruhe auf vier Pfoten. 🩷

28/05/2026

Ein schweres Thema, über das wir trotzdem sprechen müssen

Es gibt Themen im Tierschutz, die lassen sich nicht schön schreiben.

Nicht weich.
Nicht leicht.
Nicht so, dass am Ende alle nicken und sich gut fühlen.

Die Kastration trächtiger Tiere gehört dazu.

Wir wissen, dass dieses Thema sehr unterschiedlich gesehen wird. Uns geht es nicht darum, jemanden zu provozieren oder zu überzeugen, sondern darum, die Realität zu erklären, in der solche Entscheidungen manchmal getroffen werden müssen.

Für viele Menschen ist allein der Gedanke daran kaum auszuhalten.
Und ja – das verstehen wir.

Denn natürlich geht es um Leben.
Um entstehendes Leben.
Um etwas, das sich emotional nicht einfach wegargumentieren lässt.

Aber genau deshalb verdient dieses Thema mehr als schnelle Urteile.

Denn im Tierschutz stehen wir selten vor einfachen Entscheidungen.

Wir stehen nicht vor der Wahl zwischen gut und schlecht.
Nicht zwischen Mitgefühl und Kälte.
Nicht zwischen Leben achten und Leben ablehnen.

Wir stehen oft vor der Wahl zwischen zwei schweren Realitäten.

Die eine Realität ist:
Ein trächtiges Tier wird kastriert, obwohl bereits Leben in ihm entstanden ist.

Die andere Realität ist:
Diese Jungen werden geboren – in eine Welt, in der es für unzählige Tiere schon jetzt keinen sicheren Platz gibt.

In eine Welt voller unkastrierter Muttertiere, die immer wieder tragen.
Voller Babys, die krank geboren werden.
Voller Jungtiere, die verhungern, erfrieren, überfahren werden oder an Infektionen sterben.
Voller Tiere, die niemand aufnehmen kann, weil längst alle Plätze voll sind.

Und genau dieser Teil bleibt oft unsichtbar.

Man sieht den einen Moment.
Die eine Entscheidung.
Das eine trächtige Tier.

Aber man sieht nicht immer die Monate davor.

Das lange Warten.
Die verpassten Kastrationen.
Die Würfe, die schon geboren wurden.
Die Babys, die nicht überlebt haben.
Die Muttertiere, die immer schwächer werden.
Die Stellen, an denen gefüttert wird, aber nicht konsequent kastriert.

Und das Leid, das dadurch immer weitergeht.

Ein trächtiges Tier zu kastrieren ist keine Entscheidung gegen Mitgefühl.

Es ist oft eine Entscheidung aus dem Wissen heraus, was passiert, wenn man nicht handelt.

Und nein: Das macht es nicht schön.
Es macht es nicht leicht.
Es macht es nicht gefühllos.

Im Gegenteil.

Wer solche Entscheidungen trifft, trägt sie oft schwer.

Aber Verantwortung bedeutet nicht immer, das zu tun, was sich im ersten Moment besser anfühlt.

Verantwortung bedeutet manchmal, weiterzudenken als bis zu dem Bild, das gerade am meisten weh tut.

Denn jedes geborene Jungtier braucht mehr als Mitleid.

Es braucht einen sicheren Ort.
Futter.
Wärme.
Medizinische Versorgung.
Schutz.
Zeit.
Menschen.
Geld.
Ein Zuhause.

Und wenn all das nicht da ist, dann reicht es nicht zu sagen:

„Aber sie sollen leben.“

Leben bedeutet nicht nur, geboren zu werden.

Leben bedeutet auch, eine Chance zu haben.

Wir wissen, dass nicht jeder diese Haltung teilen wird.
Wir wissen, dass dieses Thema weh tut.

Uns auch.

Aber wir möchten ehrlich bleiben.

Tierschutz ist nicht nur Retten, Füttern und Vermitteln.

Tierschutz ist auch Verhindern.

Verhindern, dass immer neue Würfe in Not entstehen.
Verhindern, dass Muttertiere immer wieder tragen müssen.
Verhindern, dass aus einem unkontrollierten Kreislauf noch mehr Leid wächst.

Es geht nicht darum, Leben geringzuschätzen.

Es geht darum, Leid nicht weiter zu vermehren.

Und manchmal ist genau das die schwerste Form von Verantwortung.

Photos from CICA - SOS's post 27/05/2026

Seine Wunden erzählen von Hundebissen 💊

Gestern war Chiron beim Tierarzt.

Nach dem Freischeren wurde sichtbar, dass unter dem Fell noch viel mehr verborgen war.

Es sind Hundebisse.

Mehrere Verletzungen.
Größer und tiefer, als es von außen zunächst zu erkennen war.

Für die Behandlung musste Chiron sediert werden, damit die Wunden gründlich gereinigt und versorgt werden konnten.

Es gibt auch gute Nachrichten:

Chiron ist FelV/FIV negativ.
Auch das Blutbild ist eine Erleichterung: Die Werte sehen für seinen Zustand sehr gut aus.
Er wird auf etwa 3 Jahre geschätzt.

Wir spülen die Wunden jetzt zweimal täglich mit Betadin und behandeln sie anschließend mit Masti Veyxym. Zusätzlich bekommt Chiron Antibiotikum und Schmerzmittel.

Leider hatten wir schon einige Katzen mit Hundebissen. Aus Erfahrung wissen wir aber, wie erstaunlich gut solche Wunden heilen können, wenn sie konsequent versorgt werden. In zwei Wochen wird man von Chirons Wunden voraussichtlich kaum noch etwas sehen.

Chiron muss nach seiner Genesung nicht wieder zurück.
Er darf bei uns bleiben und jetzt erst einmal zur Ruhe kommen.

Heilen.
Kraft sammeln.

Später wird er sich auf die Suche nach seiner eigenen Familie machen dürfen.

Nach Menschen, die nicht nur seine besonderen Augen sehen.
Sondern auch Chiron selbst.

Seinen Charakter.
Seine Art.
Sein Herz.

Willkommen bei CiCA – SOS, Chiron. 💙

Photos from CICA - SOS's post 25/05/2026

Ein neues Notfellchen aus unserem Dorf braucht Hilfe 😥

Sie wurde schon länger von einer sehr lieben Frau im Dorf gefüttert. Diese Frau kümmert sich um einige Katzen dort – und ihre eigenen drei Katzen sind alle kastriert. Sie schaut hin, sie hilft, so gut sie kann.

Als sie bemerkte, dass diese Katze verletzt ist, hat sie sich große Sorgen gemacht und um Hilfe gebeten.

Denn auch wenn diese Katze offiziell einen Besitzer hat, der nur ein paar Häuser weiter wohnt, ist ziemlich deutlich:
Wirklich verantwortlich fühlt sich dort niemand.

Diese Katze hat hinten eine offene Verletzung.
Ob es ein Biss, ein aufgegangener Abszess oder etwas anderes ist, wissen wir noch nicht sicher. Aber klar ist: Das muss dringend tierärztlich versorgt werden.

Sie ist jetzt bei uns, erst einmal sicher, ruhig und getrennt untergebracht.
Wir haben die Wunde vorsichtig gereinigt, damit sie die Nacht möglichst sauber und geschützt übersteht.

Sie ist sehr dünn, aber trotz allem unglaublich lieb.
Sie schnurrt, sucht Nähe und lässt sich helfen.

Morgen geht es zum Tierarzt, damit die Wunde angeschaut und behandelt werden kann.

Ehrlich gesagt wissen wir manchmal selbst kaum noch, wie wir all diese Notfälle stemmen sollen.
Aber wenn ein Tier mit einer offenen Wunde vor uns steht, können wir nicht einfach wegsehen.

25/05/2026

Ein bisschen wild.
Ein bisschen frech.
Ein bisschen Clown.

Und irgendwo zwischen Frechheit und Fell steckt ganz viel Herz.

Einfach Falu. 💙

24/05/2026

Ohhhh, der kleine Bo hat heute angefangen, seine Augen zu öffnen. 🥰

24/05/2026

Alva, Asra, Ari & Aiko 💚

Unsere vier Schnullerbabys haben ihre Namen.
Und sie haben ihre erste Woche geschafft.

Das klingt vielleicht klein.
Aber bei so winzigen Leben ist eine geschaffte Woche nicht wenig.
Sie bedeutet Hoffnung.

Ich gebe ehrlich zu: Der Weckermarathon alle paar Stunden macht schon ein bisschen müde.
Aber zu sehen, wie sie jeden Tag winzige neue Fähigkeiten entwickeln, ist unbezahlbar.

Wie sie kräftiger und aktiver werden.
Wie sie plötzlich anfangen, an ihren eigenen kleinen Pfoten zu schlecken.
Und wie sie schon ganz deutlich meckern, wenn die Milch ihrer Meinung nach nicht schnell genug aus dem Fläschchen kommt – während im Hintergrund die nächsten beiden schon lautstark daran erinnern, dass sie auch noch warten.

Sie trinken, nehmen bisher gut zu und sind munter.
Und trotzdem bleibt ihr Weg noch ungewiss.

Danke, dass ihr mit abgestimmt habt und diese vier kleinen Leben begleitet. 🍀

23/05/2026

Unser Pirat Jonathan macht heute das, was echte Herzenspiraten eben tun:

Augen zu, Pfötchen lang – und die Welt für einen Moment einfach Welt sein lassen.

Und wenn er gerade nicht schläft?
Dann möchte er am liebsten überall mit dabei sein.

Jonathan ist Meister im intensiven Kuscheln – mit voller Hingabe, ganz nah und am liebsten immer bei seinen Menschen.

Seit zwei Jahren ist Jonathan nun schon bei uns. Er ist hier sicher, geliebt und mittendrin – und trotzdem wünschen wir uns für ihn ein eigenes Zuhause.

Menschen, die genau so einen Nähe-Kater suchen.
Menschen, die Freude daran haben, wenn Jonathan mit seiner ganzen liebevollen Art ihren Alltag erobert und einen festen Platz mitten in ihrem Herzen bekommt. 💚

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