CICA - SOS

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16/07/2026

Kein krankes Kätzchen.
Kein Notfall.

Tja, wie stellen wir Imani vor?

Machen wir es einfach kurz.

Gestern habe ich Kata beim Tierarzt getroffen. Sie hatte unter anderem ein kleines schwarzes Kätzchen dabei.

Ich fragte, was ist mit ihr.

Kata sagte: „Nichts. Sie ist nur dabei. Ich habe sie auf dem Weg abgeholt. Sie ist ein Geschwisterchen von der Katze mit den gelähmten Beinen.“

Und als ich das hörte, war mein Mund schneller als mein Kopf.

Isamus Schwester.

„Sie bleibt bei uns.“

Imani ist nicht Isamu. Sie ersetzt ihn nicht. Niemand könnte das.

Aber sie gehört zu seiner Geschichte. Und vielleicht war es Zufall, dass sie genau dort war. Vielleicht auch nicht.

Willkommen, kleine Imani. 🩷

15/07/2026

Darf ich mich vorstellen? Ich bin Kiran. 💙

Auch ich bin schon seit ein paar Tagen Teil der CICA -SOS Familie. Ich bin nach Jiska, aber noch vor Lazar hier eingezogen. Doch weil hier in letzter Zeit ständig so viel los war, konnte ich mich euch noch nicht vorstellen.

Ich bin klein, zart und noch sehr vorsichtig. Neue Dinge schaue ich mir lieber erst einmal ganz genau an, bevor ich mich heranwage. Aber meine Neugier wird jeden Tag größer – und mit ihr auch mein Mut.

Nur leise bin ich ganz bestimmt nicht. Wenn ich etwas möchte, kann ich mich schon lautstark bemerkbar machen.

Wir drei Brüder waren alle stark unterentwickelt. Ich selbst wiege noch keine 400 Gramm, meine Brüder brachten nicht einmal ganz 270 Gramm auf die Waage. Für ihre kleinen Körper war das leider zu wenig. Sie haben ihren Kampf nicht geschafft.

Nun bin nur noch ich da. Manchmal ist es still um mich, wenn ich an sie denke. Aber ich trage sie mit mir, während ich weiter wachse.

Denn mir geht es von Tag zu Tag besser. Noch entdecke ich meine Welt zaghaft, doch jeden Tag mit etwas mehr Kraft, Energie und Neugier.

Und auch wenn ich im Moment noch winzig bin, habe ich große Pläne: Ich möchte wachsen, kräftig werden und eines Tages als richtig stattlicher Kater stolz durch das Zuhause meiner eigenen Familie laufen.

Bis ich mich auf die Suche nach meiner Familie machen kann, dauert es noch ein bisschen – bis ich stark genug bin, um gesund und voller Stolz bei meinen Menschen einzuziehen.

Bis dahin würde ich mich sehr über einen Paten oder vielleicht auch mehrere Menschen freuen, die mich mit einem kleinen monatlichen Beitrag unterstützen und mich auf meinem Weg begleiten.

Denn klein bin ich nur im Moment.
Meine Pläne – und meine Stimme – sind schon ziemlich groß.

Euer Kiran 🐾

14/07/2026

Er ist einfach völlig überzeugt davon, dass gerade der größte Notfall der Welt eingetreten ist:

Sein Napf ist seit mindestens 17 Sekunden schon wieder leer. Völlig inakzeptabel!

Lazar ist sich sicher: So etwas gehört gemeldet. Am besten direkt beim Tierschutz. 😂🐾

14/07/2026

Ein Pfötchen-Dankeschön von Jiska 🐾

Liebe Monika, Du hast dich entschieden, mich auf meinem Weg zu begleiten. Das bedeutet mir – und natürlich auch dem ganzen CICA -SOS-Team – sehr viel.

Mein Weg ist noch nicht zu Ende. Ich bin noch klein, bekomme weiterhin meine Augentropfen und Salbe und werde noch etwas Zeit brauchen, bis ich groß genug für meine Operation bin. Aber ich bin lebensfroh, neugierig und entdecke die Welt jeden Tag auf meine ganz eigene Weise.

Mit deiner Patenschaft hilfst du dabei, einen Teil meiner Versorgung verlässlich mitzutragen und CICA -SOS bei den laufenden Kosten zu entlasten.

Von Herzen danke, liebe Monika, dass du mich auf meinem Weg begleitest und nun fest an meiner Seite bist. 🧡

Deine Jiska 🐾

Photos from CICA - SOS's post 13/07/2026

Ein Kastrationspaket für Grace’ Tante – wer hilft mit? ❗

Am Wochenende konnte die Schwester von Grace’ Mama gesichert werden – also Grace’ Tante. 😊

Heute wurde sie bereits kastriert. Die nächsten Tage wird sie noch bei uns bleiben, damit sie sich in Ruhe von dem Eingriff erholen kann. Anschließend darf sie zu Kata auf das große, sichere Freigelände ziehen.

Mit ihrer Kastration endet nun zumindest für sie der Kreislauf aus immer neuen Würfen.

Sie muss künftig keine Kitten mehr zur Welt bringen und versorgen, während sie selbst draußen um Futter, Schutz und Sicherheit kämpfen muss.

Für sie ist es ein einzelner Eingriff. Doch für all die Kitten, die dadurch nicht in dieses unsichere Leben hineingeboren werden, bedeutet er sehr viel mehr.

Genau deshalb sind Kastrationen für uns so wichtig.

Die Kosten für ihre Kastration betrugen 31.500 Ft – rund 88 Euro.

Andrea Weiß hat davon bereits 25 Euro – rund 8.900 Ft – übernommen.

Liebe Andrea, von Herzen Danke, dass du uns bei diesem wichtigen Schritt unterstützt und damit einen Teil ihres Kastrationspaketes möglich gemacht hast. 🧡

Damit sind noch rund 22.600 Ft – etwa 63 Euro – offen.

🐾 Kastrationspaket für Grace’ Tante – übernommem von Ingrid Herrmann

Vielleicht finden sich ein paar Menschen, die uns bei den Kosten unterstützen und das Kastrationspaket ganz oder teilweise übernehmen möchten.

Eine zusätzliche Parasitenbehandlung war dieses Mal bei unserem Tierarzt nicht notwendig, da sie bereits NexGard Combo von uns erhalten hatte, als sie zu uns kam.

Das war allerdings gar nicht so einfach, denn freundlich findet sie Menschen bislang nicht. Aber auch das haben wir geschafft.

Von Herzen Danke an alle, die uns immer wieder bei diesen Kastrationen unterstützen.

Ohne euch könnten wir diese Kosten niemals allein stemmen. Ihr ermöglicht uns, eine Katze nach der anderen zu sichern und kastrieren zu lassen – und damit zu verhindern, dass immer weitere Kitten in ein Leben voller Unsicherheit geboren werden.

So entsteht Veränderung:

Nicht mit einer großen Lösung auf einmal, sondern mit vielen Menschen, die gemeinsam sagen:

Veränderung beginnt genau hier.

Eine Kastration nach der anderen.
Und jedes Mal ein Stück weniger Leid.

Die ganze Geschichte der Katzen am Dorfladen findet ihr hier:

https://www.facebook.com/share/p/1EjQm5Gcbo/

Von Herzen Danke an alle, die diesen Weg gemeinsam mit uns gehen. 💚

12/07/2026

Hallo, ich bin Jiska. 🐱

Eigentlich bin ich schon ein paar Tage hier. Aber in kurzer Zeit sind gleich mehrere Notfälle angekommen, und da blieb einfach keine Zeit, mich ordentlich vorzustellen.

Die Menschen hier waren sehr besorgt wegen meiner Augen. Und ja: Meine Welt wird wahrscheinlich immer dunkel bleiben.

Aber wisst ihr was?

Das hindert mich überhaupt nicht daran, ein glückliches Kätzchen zu sein.

Ich strotze nur so vor Energie, höre jedes noch so leise Geräusch, bin flink wie ein Wiesel und klettere wie ein kleines Äffchen. Ich brauche meine Augen nicht, um die Welt zu entdecken.

Ich brauche meine Augen auch nicht, um zu wissen, wer es gut mit mir meint. Das rieche ich. Das höre ich. Das spüre ich.

Am Montag geht es noch einmal zum Tierarzt. Wahrscheinlich werden meine Augen entfernt werden müssen. Ein kleiner Weg liegt also noch vor mir.

Aber ich träume trotzdem schon davon, später meine eigenen Menschen zu finden und im Mittelpunkt meiner ganz eigenen Familie den gesamten Haushaltsplan auf den Kopf zu stellen.

Natürlich erst, wenn ich meinen Weg geschafft habe und noch ein bisschen größer und stärker geworden bin.

Wobei … gefühlt bin ich jetzt schon riesengroß. Und Angst habe ich sowieso vor nichts und niemandem.

Die Menschen hier behaupten allerdings, ich sei mit meinen 422 Gramm noch ziemlich klein und zart.

Also bitte … 422 Gramm sind doch schon groß und stark, oder?

Mutig bin ich jedenfalls. Ich habe eindeutig mehr Mut als Körpergröße.

Und deshalb sage ich es jetzt ganz offen und geradeheraus:

Wer möchte mein Pate sein?

Ich habe schon gehört, dass hier nur ganz wenige Katzen das große Glück haben, Paten an ihrer Seite zu haben.

Natürlich werde ich auch ohne Paten nicht hungern müssen.

Aber Paten wären für mich und die Menschen hier trotzdem eine große Hilfe. Es dürfen übrigens auch mehrere sein, denn auch kleine Beiträge zählen.

Und vielleicht gäbe es mit Paten dann öfter etwas von der leckeren Milch aus den kleinen Pappkartons für mich.

Wisst ihr, die ist so lecker! Und wenn ich nur höre, dass so ein kleiner Karton geöffnet wird, kann ich es kaum erwarten.

Und vielleicht wäre da – noch viel wichtiger – jemand, der von draußen ein kleines bisschen mit mir mitfiebert, während ich meinen Weg gehe.

Ich habe jedenfalls noch einiges vor. Und jetzt übe ich erst einmal weiter, wie man mit 422 Gramm einen ganzen Haushalt regiert.

Eure Jiska 🩷

11/07/2026

Schaut mal, wer uns heute Morgen schon freudig begrüßt und seine Streicheleinheiten eingefordert hat. 🧡

Da blieb nicht einmal Zeit, vorher die Essensreste der Nacht aus seinem Trichter zu entfernen.

Lazar hat über Nacht gut gegessen, ist munter und genießt jede Berührung.

Und wahrscheinlich sind es genau diese kleinen Momente, aus denen wir immer wieder neue Kraft schöpfen.

https://www.facebook.com/share/p/1D8vuuK6mh/

Photos from CICA - SOS's post 10/07/2026

Keine Zeit, um Luft zu holen …

Zumindest fühlt es sich in letzter Zeit immer wieder so an.

An manchen Tagen steht das Telefon nicht still. Eine Nachricht folgt der nächsten, und an so vielen Stellen wird Hilfe gebraucht.

Während wir um manche unserer Notfälle kämpfen und um unsere verlorenen Seelchen trauern, sehen wir gestern den Beitrag über eine schwer verletzte Katze ganz in unserer Nähe.

Schon auf den ersten Fotos ist klar, diese muss dringend zu einem Tierarzt

Sein Schwanz sieht furchtbar aus, und auch die Wunde an seinem Kopf lässt erahnen, wie lange er sich schon gequält haben muss.

Trotzdem zögern wir.

Nicht, weil wir nicht helfen wollen, sondern weil wir keinen freien Platz haben

Also hoffen wir, dass sich schnell jemand für ihn findet, und schauen immer wieder nach dem Beitrag.

Doch heute Morgen ist noch immer keine Lösung gefunden.

Das Wochenende steht vor der Tür, und diese Katze kann nicht länger warten.

Und jetzt ist er da.

Ein etwa drei bis vier Jahre alter Kater, sehr zutraulich und freundlich.

Sein Schwanz musste vollständig amputiert werden, weil das Gewebe bereits abgestorben war. Die Wunde an seinem Kopf ist durch das viele Kratzen infolge eines massiven Milben- und Flohbefalls entstanden.

Er wurde heute auch gleich kastriert. Sein FeLV-/FIV-Test ist zum Glück negativ, und auch sein Blutbild ist gut.

Jetzt muss sich nur noch zeigen, ob er nach der vollständigen Amputation selbstständig Kot und Urin absetzen kann, da dort viele wichtige Nerven verlaufen.

Sein Name ist Lazar.

Der Name bedeutet: „Gott hat geholfen.“

Und irgendwie passt er sehr gut zu ihm.

Danke an die Menschen, die nach Hilfe für ihn gesucht haben.

Und danke an unseren Tierarzt Dr. Virág Zsolt und sein Team, die für unsere Notfälle immer wieder alles möglich machen, auch wenn die Praxis und der Terminkalender längst voll sind.

Willkommen, Lazar. 💙

09/07/2026

Isamu 🖤

Lieber Isamu, keiner von euch, der zu uns kommt, ist einfach nur ein „weiterer Notfall“.

Jeder von euch wird in dem Moment, in dem er bei uns ankommt, zu jemandem.

Mit einem Gesicht.
Mit einer Geschichte.
Und mit einem Platz in unserem Herzen.

Mit Sorgen, Hoffnung und Träumen für eure Zukunft.

Du warst der Erste, der zu uns kam, bei dem sicher war, dass er seine Hinterbeine nie wieder benutzen können würde. Eine Sorge, die wir so noch nicht kannten.

Du hast gespielt, geschnurrt, und in dir steckte ein kleiner, lustiger Clown, der so viel zu erzählen hatte. Wir haben jeden Moment mit dir genossen und dabei so oft lächeln müssen.

Und wir wussten: Wenn du deinen Weg gehen kannst, dann wird sich später für alles eine Lösung finden.

Selbst das Entleeren deiner Blase und deines Darms hast du einfach geschehen lassen, ohne große Aufregung, als wäre es das Normalste der Welt.

Doch als dein Bauch immer dicker wurde, wuchsen unsere Sorgen und unsere Hoffnung begann zu schwinden.

Das Röntgenbild zeigte schließlich das ganze Ausmaß deiner inneren Verletzungen. Dein gesamter Bauchraum war mit Flüssigkeit gefüllt – vermutlich Blut. Es gab keine Aussicht mehr auf Besserung.

Wir konnten dich nicht retten.
Wir haben dich verloren.
Wir mussten dich loslassen.

Wir sind dankbar, dass wir deinen kurzen Weg ein Stück gemeinsam mit dir gehen durften.

Flieg hoch, kleiner Stern.
Leuchte hell mit all den anderen, die vor dir gegangen sind. 🖤

Photos from CICA - SOS's post 07/07/2026

Ich weiß nicht, ob es richtig ist. Aber ich weiß, dass jedes Leben eine Chance verdient, solange es nicht leidet und keine Schmerzen hat.

Es ist kein Wegsehen. Und auch kein unnötiges Festhalten. Es ist ein ehrlicher und begrenzter Versuch.

Warum fällt es uns so schwer?

Weil wir diesen Lebenswillen sehen. Diese Klarheit. Dieses Wache in seinem Blick.

Er spielt.
Er schnurrt.
Er frisst mit gutem Appetit.
Er schmiegt sich an mich und tretelt.

Aber aktuell kann er seine Blase und seinen Darm nicht selbstständig entleeren. Vielleicht wird sich das noch bessern. Vielleicht

Seine Hinterbeine wird er mit großer Sicherheit nie wieder benutzen können.

Seine Wirbelsäule ist gebrochen. Er hat keinerlei Empfindung in den Hinterbeinen, auch kein tiefes Schmerzempfinden.

Dazu kommen zwei tiefe Bisswunden von einem Hund. Stark entzündet und vereitert, vermutlich bereits zwei bis drei Tage alt. Diese Wunden allein haben gute Heilungschancen. Die Verletzung seiner Wirbelsäule ist das, was alles so schwer macht.

Es gibt gelähmte Katzen, die ein gutes Leben führen können. Aber war die Entscheidung richtig, seine Aussichten heute noch nicht als zu gering anzusehen?

Weil er wach ist?
Weil er klar und munter ist?
Weil er spielt?
Weil er sich an mich schmiegt, schnurrt und tretelt?

Und nun sitze ich hier, schaue dieses kleine Wesen an, das eigentlich niemals für dieses Leben auf der Straße hätte geboren werden dürfen, mit einem flauen Gefühl im Magen und tausend Gedanken in alle Richtungen.

Warum denken wir schon an morgen oder übermorgen?
Warum grübeln wir darüber, ob es richtig oder falsch ist?

Er ist jetzt da.

Wach. Klar. Voller Lebensfreude. Und ohne Schmerzen.

Vielleicht sind es nur ein paar Tage, in denen er erfahren darf, wie es ist, keinen Hunger zu haben. Sicher zu sein. Geliebt zu werden.

Vielleicht wird es mehr.

Vielleicht. Wahrscheinlich. Wenn …

Hier ist Isamu. 💙

Gemeinsam mit unserem Tierarzt haben wir entschieden, Isamu wenige Tage Zeit zu geben, weil es eine kleine Chance gibt – solange er wach, klar, lebensfroh und ohne Schmerzen ist.

Es ist kein Wegsehen und kein Festhalten um jeden Preis. Es ist ein ehrlicher, klar begrenzter Versuch.

Sobald wir merken, dass diese Zeit nicht mehr gut für ihn ist, werden wir ihn gehen lassen.

In den Kommentaren findet ihr noch ein paar Videos von Isamu.

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