Dr. Gabriele Lang
18/09/2026
Was fehlt für die Überholspur im deutschsprachigen Raum?
Nicht Studien, nicht Argumente.
Der Wille, Machtstrukturen tatsächlich zu verändern.
Das Thema „Frauen an die Spitze – Wirtschaftlicher Erfolg ist weiblich“ wurde heute in den Räumlichkeiten von Accenture diskutiert, moderiert von Mag.a Karen Fanto M.S., Vorstandsvorsitzende Zukunft.Frauen Alumnae Club und Gerlinde Tröstl-Katinger, Vorstandsmitglied ZFAC.
Am Podium: Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Christian Winkelhofer (Accenture Österreich), Angelika Sommer-Hemetsberger (OeKB), Michael Sigmund (ÖNB).
Der Studienautor der ÖNB legte die Fakten auf den Tisch: Diversität an der Spitze führt zu wirtschaftlichem Erfolg. Warum sich daran grundlegend nichts ändert, liegt an Machtstrukturen und Netzwerken und an einer Agendaverteilung, die strukturell unfair ist.
Der Country Managing Director von Accenture Österreich nannte es beim Namen: kulturell tief verankert im deutschsprachigen Raum, gesellschaftlicher Gegenwind.
Die Ministerin selbst sagte es unumwunden: Ohne Konsequenzen warten wir noch lange.
Wissen ist also nicht das Problem. Das Problem ist, dass Machtstrukturen sich nicht von selbst verändern, sondern nur, wenn jemand bereit ist, sie aktiv infrage zu stellen, und das erzeugt Widerstand. Auf Gegenwind muss man vorbereitet sein.
Kann man zu jung sein für Führung? Fachlich, meiner Meinung nach, höchstwahrscheinlich nicht. Psychologisch schon: wenn man noch nicht gut genug gewappnet ist für Provokationen, Untergriffe, Mikroaggressionen, offene Übergriffe. Wenn die persönliche und soziale Kompetenz für genau diesen Widerstand noch fehlt.
Wer bestehende Machtstrukturen herausfordert, ohne darauf vorbereitet zu sein, verliert dort, wo es zählt, im ersten echten Gegenwind.
Das ist lernbar. Link zum Webinar in Bio für die 4 Schlüssel der Konfliktlösung!
Der Chef wird verletzend. Was macht das mit einem wirklich?
Nicht das, was du glaubst.
Was dich aus der Bahn wirft, ist nicht der Kommentar selbst. Es ist der Moment, in dem der Körper entschieden hat, kämpfen, flüchten oder erstarren, bevor der Kopf überhaupt mitreden konnte.
Manche Menschen im Raum setzen Geringschätzung bewusst ein. Sie wissen genau, was sie tun. Andere fahren ein altes Muster, ungelöst und unbewusst, ohne es selbst zu merken.
Solange man nicht gelassen reagieren kann, reagiert das Nervensystem automatisch und das kostet dich am meisten. Zeit, Nerven, Energie.
Ich bin Dr. Gabriele Lang, Psychologin und Gründerin von UP’N’CHANGE. Meine Mission: Reibungsverluste zurück in Entscheidungsfähigkeit verwandeln, unter anderem in Konflikt-Mastery, meinem sechsmonatigen Leadership-Programm „Von Flucht und Kampf zu Impact“.
Im kostenlosen Webinar am 18.9.2026 um 14 Uhr zeige ich vier Schlüssel zur Konfliktlösung:
→ das Problem klar benennen
→ den roten Faden im eigenen Reaktionsmuster erkennen
→ die tatsächlichen Kosten kennen
→ die eigene Position finden, bevor aus einer Meinungsverschiedenheit ein Dauerkonflikt wird
Live oder als Recording, wenn der Termin nicht passt. Link in Bio.
Was ist dein erster Reflex, wenn jemand im Meeting untergriffig wird?
Emotionen meistern. Fortschritt bewirken.
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