Mein Life Coach

Mein Life Coach

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11/03/2023

Ich durfte in den letzten Jahren so viele Menschen unterstützen, herauszufinden, was sie glücklich macht und sie zu bestärken, ihren Weg zu gehen. Ich bin dankbar, für jeden, der mir sein Vertrauen geschenkt hat und sich mir geöffnet hat.
In der Tätigkeit als Life Coach habe ich meine Berufung gefunden und ich liebe es, ein Blicköffner und Wegbereiter für andere zu sein.
Dennoch war da sei vielen Jahren dieser starke Drang, wieder zu reisen. So habe ich Ende Oktober 2022 meine Praxis in Österreich (vorläufig) still gelegt und bin wieder losgezogen, ohne klaren Plan, Hauptsache Reisen. Ja, in der Welt unterwegs zu sein, ständig seine Komfortzone zu verlassen, beinahe täglich neue Leute kennenzulernen und deren Geschichten zu hören, das ist, was mich glücklich macht. Darum habe ich nun entschieden, dieses Leben auf unbestimmte Zeit zu Leben. Meine Leidenschaft als Life Coach lebe ich nicht mehr in meiner Praxis in Linz und auch nur in seltenen Ausnahmefällen online. Fast überall wo ich bin, begegnen mir Menschen, die meine Hilfe brauchen können und häufig gebe ich anderen Reisenden oder auch Locals ein kostenloses Coaching. Denn als ich mir Ende 2021 vorgenommen habe, ab 2022 wieder so viel wie möglich zu reisen (was ich letztendlich das ganze Jahr über realisiert habe), kam Anfang 2022 eine Möglichkeit auf mich zu, in einem anderen Feld remote zu arbeiten, was mir meinem Lifestyle jetzt ermöglicht.
Als Life Coach kannst du mich also nicht mehr buchen, aber mit etwas Glück begegnest du mir irgendwo auf der Welt und dir wird ein kostenloses Coaching zu Teil.

Es braucht Mut, ganz neue Wege zu gehen, aber es kostet oft viel mehr Kraft, in einer unglücklichen Situation zu verharren. Ich wünsche auch dir den Mut, deiner inneren Stimme zu folgen und das Leben zu leben, dass dich glücklich macht! 🤗

Photos 04/11/2018

DURCHGESCHÜTTELT, AUF DIE PROBE GESTELLT, ENTTÄUSCHT, VERZWEIFELT, ... WO BLEIBT DAS HAPPY END? ES GIBT KAUM EINE LEBENSBIOGRAPHIE, DIE NICHT VON KRISEN GEKENNZEICHNET IST – in Beziehungen, in der Arbeit, in der Familie, im Leben allgemein. Und das gemeine daran, solche Lebenskrisen können oft über Monate oder Jahre andauern. Da fällt es vielen zwischendurch schwer, noch an ein Happy End zu glauben.
So wie graue Novembertage zum Jahreslauf gehören, gehören leider auch Krisen zum Leben. Sie zwingen uns oft, ein paar Gänge zurückzuschalten, vieles in Frage zu stellen und uns neu zu justieren. Oft werden Krisen von schwierigen Ereignissen wie einer Trennung, Krankheiten, den Verlust von geliebten Menschen, den Verlust von Fähigkeiten oder dem Jobverlust ausgelöst.
Aber auch eigentlich positive Lebensveränderungen gehen häufig mit krisenhaften Zeiten einher. Das kann der Eintritt ins Berufsleben sein, ein Umzug an einen anderen Ort, das Bekenntnis zum Partner durch die Hochzeit, die Geburt des ersten Kindes, die Phase um einen runden Geburtstag oder der Austritt aus dem Berufsleben. Was die Betroffenen dabei oft sehr verwirrt ist, dass sie sich oft auf diese Ereignisse gefreut haben und sich danach dennoch so durcheinander und unglücklich fühlen.
Wenn es dir auch so geht oder ergangen ist, kann ich dir sagen: Das ist normal! Denn es geht immer um das Loslassen von etwas Altem und das Hineinfinden in die neue Situation. Vielen ist nicht bewusst, dass das Loslassen oft mit einer Trauer verbunden ist, die wir uns gar nicht eingestehen. Anderseits bringt Neues immer eine gewisse Ungewissheit und zum Teil unbewusste Ängste mit sich. Gerade wenn man sich auf die neue Situation freut, bringt man oft auch eine gewisse Erwartungshaltung mit oder aber man setzt sich selbst etwas unter Druck.
Das Ergebnis ist, dass man sich in solchen Zeiten unzufrieden und verwirrt fühlt. Nicht selten gerät man in ein wahres Gefühlschaos, reagiert oft gereizt und verhält sich manchmal irrational. Diese Krisenzeiten bringen oft auch ältere Konflikte wieder an die Oberfläche, warum man häufiger mit anderen aneinandergerät. Viele beginnen auch, alles in Frage zu stellen.

WIE GEHT MAN NUN UM, WENN MAN SICH MITTEN IN EINER SOLCHEN KRISE BEFINDET?
Es hilft, sich das selbst einzugestehen. Man darf es zulassen, um Vergangenes zu trauern, auch wenn vieles dabei gar nicht so positiv war. Man darf es zulassen, dass einem die neue Situation Angst und Druck macht. Es hilft natürlich auch, darüber zu sprechen. Wenn du dich erst einmal öffnest, wirst du erfahren, dass es auch anderen schon ähnlich ergangen ist oder ergeht. Das beruhigt und lässt die Selbstzweifel etwas kleiner werden.
Man sollte sich Zeit geben. Immerhin muss man sich erst an die neue Situation gewöhnen, die einen manchmal vor so einige Herausforderungen stellt. Wer glaubt, dabei immer souverän wirken zu müssen, setzt sich zusätzlich selbst unter Druck.
Das Hadern und Hinterfragen kann zwar anstrengend sein, dennoch ist es manchmal gar nicht so schlecht. Oft denken wir über Jahre und Jahrzehnte, etwas muss so sein, etwas gehört sich so oder man kann ohnehin nichts daran ändern. Diese grauen Novembertage im Leben bringen uns aber oft zum Nachdenken und wir spüren um so deutlicher, dass etwas für uns gar nicht mehr stimmig ist. Nur wenn man sich das eingesteht, kann man sein Leben in eine Richtung lenken, die für einen selbst wieder Sinn macht.
Leider wird man von einigen Menschen immer wieder Unverständnis und negative Zukunftsprognosen ernten, wenn man ihnen von einer größeren Veränderung erzählt. Vielleicht sind dies genau die Menschen, die sich selber nicht trauen, Neues zu wagen und insgeheim auf den eigenen Mut neidisch sind. Wenn du spürst, dass du etwas ändern musst, dann lass dich von diesen Menschen nicht abhalten. Irgendwann werden sie dich für deinen Schritt bewundern.
Das Wichtigste in schwierigen Situationen ist allerdings, die Zuversicht und das Vertrauen nicht zu verlieren, dass das alles einen Sinn hat. Irgendwann wirst du wissen, wofür das gut war, auch wenn das oft erst Jahre später der Fall ist. Ohne Krisen können wir uns nicht weiterentwickeln und wenn wir offen sind, werden auch immer wieder Situationen und Menschen wie ein kleiner Lichtblick in unser Leben treten, die uns wieder einen Schritt weiterbringen.
Natürlich gibt es auch Menschen, die es sich zum Beruf gemacht haben, anderen in schwierigen Zeiten zu begleiten. Als Life Coach unterstütze ich dich gerne dabei, dass das Happy End in deinem Leben etwas näher rückt.

Photos 01/11/2018

WARUM FÄLLT ES VIELEN SO SCHWER, MIT JEMANDEN DARÜBER ZU REDEN, WAS SIE BEDRÜCKT? WARUM GLAUBEN VIELE MENSCHEN, DASS MAN SICH NACH AUSSEN IMMER STARK ZEIGEN MUSS?
Ich erlebe immer wieder, dass mir Menschen erzählen, dass sie sehr viel Kraft aufbringen, nach außen stark zu wirken, obwohl sie sich oft sehr schwach fühlen. Nicht nur in der Arbeit, sondern auch im Freundeskreis, in der Familie oder in der Partnerschaft trauen sich viele nicht, über ihren Druck, ihre Ängste, ihre Verletzungen zu sprechen.
Vielleicht liegt es daran, dass viele von klein auf gehört haben, dass man keine Schwäche zeigen soll. Doch wer sich ständig bemüht, seine Gefühle hinter dem Berg zu halten, läuft mit einer Maske herum und wird für andere und auch für sich selbst immer unnahbarer. Es kann sein, dass dies im Geschäftsleben manchmal notwendig ist, im Privatleben führt es allerdings dazu, dass man für andere immer weniger greifbar wird.
Wie kann man gute Beziehungen zu Freunden, Familie oder Partner leben, wenn man sich nicht zeigt wie man ist und was einem bewegt? Solche Beziehungen werden oberflächlich oder funktionieren maximal auf sachlicher Ebene. Zu einer tiefen Verbundenheit gehört allerdings auch, seine Schwachstellen zu zeigen.

Wenn es dir auch schwerfällt, dich anderen gegenüber zu öffnen, dann überlege einfach mal, wann dir zuletzt irgendjemand, bei dem du es vielleicht nicht gedacht hättest, anvertraut hat, dass ihm etwas Angst macht, dass er in einer Situation überfordert ist, dass ihn etwas bedrückt oder Ähnliches. Wie ist es dir dabei gegangen? Hat dich diese Offenheit der Person näher gebracht? Hast du diese Person auf einmal besser verstanden? Hattest du danach vielleicht sogar noch mehr Respekt vor dieser Person? Ist dadurch vielleicht das Verhältnis zu dieser Person noch besser geworden?

Meistens geschieht nämlich genau das: Wenn wir uns jemand anderen gegenüber öffnen, dann entsteht eine engere Beziehung und man fühlt sich besser verstanden. Denn keiner verlangt von uns, dass wir immer stark sind und jede Situation souverän meistern. Jeder erlebt von Zeit zu Zeit Herausforderungen, die Angst oder Druck machen. Für dein Gegenüber kann es ganz schön „befreiend“ sein zu hören, dass man selbst auch ab und zu zweifelt oder ins Straucheln kommt. Denn es geht jedem so und genau das macht uns menschlich.

Nicht selten erzählen mir Menschen, wie sich ihr Leben positiv verändert hat, nachdem sie sich getraut haben, mehr darüber zu sprechen, wie es ihnen wirklich geht. Sie ziehen Menschen an, die mit den gleichen Themen kämpfen oder Personen aus ihrem Umfeld beginnen sich auch, sich mehr zu öffnen. Das führt zu einer Verbundenheit, die stärkt und hilft, holprige Phasen im Leben besser durchzustehen.

Wir wünschen uns ein Umfeld, das authentisch ist, privat und im Beruf und dennoch machen viele den Fehler, sich zurückziehen, wenn es ihnen nicht gut geht. Sie glauben, alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Dabei tut es genau in solchen Situationen gut, mit jemanden zu sprechen.
Wer nicht den Mut hat, sich in seinem Umfeld zu öffnen, den fällt es oft leichter, sich einer neutralen Person anzuvertrauen. Das kann jemand sein, den man beim man zufällig begegnet – beim Weggehen, auf einem Seminar, auf Reisen, ... Oder es kann jemand sein, der es sich zum Beruf gemacht hat, andere in schwierigen Situationen zu unterstützen. Als Coach und psychologische Beraterin bin ich dazu da, Menschen über solche Schwellen zu helfen und sie zu unterstützen, sich auch ihrem eignen Umfeld wieder mehr zu öffnen.

Photos 26/10/2018

VIELE MENSCHEN HADERN MIT BEREICHEN, IN DENEN SIE IHRER ANSICHT NACH NICHT NORMAL ODER PERFEKT SIND. Das können optische Aspekte sein, bestimmte Eigenschaften, einzelne Punkte in ihrer Biographie oder einfach das Gefühl, generell nicht den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen.
Leider wirkt sich das meist auf ihr Selbstwertgefühl aus. Sie fühlen sich klein und denken oft sogar, dass sie nicht liebenswert sind. Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass ausgerechnet jene Menschen, die von außen gesehen so vieles haben, auf das sie stolz sein könnten, am unzufriedensten mit sich selbst sind.
Dabei legen sich viele die Latte selbst sehr hoch. Und wer mit sich selbst sehr unzufrieden ist, dem laufen auch immer wieder Menschen über den Weg, die ihn in seinen Zweifeln bestätigen.

Sei doch mal ehrlich zu dir? Schätzen dich dein Partner, deine Freunde, deine Familie oder deine Kollegen dafür, dass du überall perfekt bist? Oder schätzen sie dich dafür, dass du genau wie jeder andere, deine Ecken und Kanten hast. Sind es vielleicht sogar genau deine kleinen Macken, die dich für andere so liebenswert machen?
Wie geht es dir, wenn du von Menschen umgeben bis, die scheinbar alles perfekt können, perfekt aussehen, denen alles perfekt gelingt und die scheinbar jede Situation perfekt im Griff haben? Vielleicht bewunderst du sie? Vielleicht fühlst du dich in deren Gegenwart aber auch unwohl und klein?
Wer immer nach Perfektion strebt und sich stets danach ausrichtet, es allen recht zu machen, der verschwendet unnötiger Weise sehr viel Energie. Denn es wird immer wieder Umstände von außen geben, die unsere Pläne durcheinanderbringen. Es wird immer wieder Tage geben, wo wir einfach nicht fähig sind, 100 Prozent zu geben. Es werden immer wieder mal Missgeschicke passieren, die uns beweisen, dass es unmöglich ist, immer perfekt zu sein.
Ich möchte damit nicht sagen, dass es sich nicht lohnt ehrgeizig und genau zu sein. Aber es lohnt sich mindestens genauso sehr, manche Dinge etwas lockerer anzugehen, sich nicht wegen Kleinigkeiten fertig zu machen und zu seinen Fehlerchen und Fehlern zu stehen. Wenn das erst mal gelingt, dann wirkt man auch für das Umfeld nicht so verbissen und die Menschen nehmen einen viel positiver wahr.
Menschen, die gelernt haben, zu ihren Fehlern zu stehen, haben es auch nicht nötig, diese anderen in die Schuhe zu schieben. Sie brauchen nicht andere klein machen, um sich selbst größer zu fühlen. Sie sind geduldiger und nachsichtiger mit ihren Mitmenschen, weil sie auch mit sich selbst geduldiger und nachsichtiger sind. Diese Menschen werden geliebt und geschätzt für das was sie sind, und nicht für das, was sie vorgeben zu sein.
Trau dich also, dich so zu zeigen wie du bist! Dann wirst du auch andere Menschen anziehen, die sich dir gegenüber ehrlich und authentisch verhalten.

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