Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft

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11/06/2026

Vergaberechtsreform 2026: Hürth zeigt, wie Bürokratieabbau gelingen kann

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Hürth und dem Arbeitskreis Wirtschaft Hürth (AWH) haben wir am 10. Juni zu einer Informationsveranstaltung zur Vergaberechtsreform 2026 eingeladen. Mehr als 20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Handwerk, Dienstleistung und weiteren Branchen nutzten die Gelegenheit, sich über die neuen Regelungen und deren praktische Auswirkungen zu informieren.

Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Guido Scheufgen, Leiter des Vergabeamtes der Stadt Hürth. Er erläuterte anschaulich, welche Möglichkeiten die Reform des § 75a GO NRW seit dem 1. Januar 2026 eröffnet und wie die Stadt Hürth diese bereits erfolgreich nutzt.

Besonders interessant für unsere Handwerksbetriebe: Die Stadt Hürth schöpft die neuen Spielräume konsequent aus. Direktaufträge, digitale Kommunikation per E-Mail, vereinfachte Dokumentationspflichten und die stärkere Berücksichtigung regionaler Unternehmen sorgen für weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe.

Die lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte, wie groß das Interesse an diesem Thema ist. Öffentliche Vergaben müssen für Unternehmen verständlich, zugänglich und wirtschaftlich sein – die Reform bietet hierfür wichtige Chancen.

Unser Dank gilt dem Arbeitskreis Wirtschaft Hürth (AWH), der Wirtschaftsförderung der Stadt Hürth, der WIR gGmbH für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie Guido Scheufgen für seinen informativen und praxisnahen Vortrag.

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