Lars Laion
26/03/2026
Jetzt sind wir auch dieser Sekte beigetreten.
Apple nimmt dich in den Arm und flüstert dir ins Ohr. "Du darfst jetzt vor Glück weinen. Lass es raus. Wir kümmern uns um dich..."
Und das ist sehr befremdlich nach Jahrzehnten von Windows "Friss oder Stirb, du Wurstbrot. Das macht dich nur härter."
Und langsam, wie in jeder Sekte, wird einem auch sehr schnell gewahr, etwas stimmt nicht.
JA ICH MEINE DICH APPLE FOTOS APP!
Du versuchst mich zu brechen. Welcher Sadist programmiert zu einem digitalen Rotz...
Und von hinten kommen Apple Arme und umarmen dich wieder und eine Siri Stimme flüstert dir ins Ohr "Lass es raus. Wir kümmern uns um dich..."
11/03/2026
Aus dem Archiv von 2024
DSDS 24 - Deutschland sucht den Superstar
Covershooting für die vier Finalisten
RTL/Telamo/BMG
28/01/2026
Mein Leica D-Lux8 Test, einfach mal so für Nerds.
Eine kleine, aber feine Kamera mit Charisma und Potenzial.
Vorweg. Ich fotografiere seit den 90er Jahren und seit über 25 Jahren professionell und habe zusätzlich über 30 Jahre Erfahrung in der Filmbranche. Hab über Canon, Mamiya, Phase One, Fuji wieder zu Leica gefunden. Beruflich nutze ich 2 Leica SL2 und diverse M's (analog und digital).
Also zusammengefasst, ich weiß mittlerweile, auf welcher Seite der Kamera man reinschaut, um zu fotografieren.
Und dann kam die Leica D-Lux 8 auf den Markt und ich dachte mir, wie putzig. Eine Jackentasche Kamera zum Spass haben.
Mehr nicht. Knapp ein Jahr später kaufte ich sie mir, aber hatte keinen großen Erwartungen.
Ich hätte auch mit großen Erwartungen rangehen können, weil sie zum größten Teil erfüllt wurden.
Aber zuerst zum Elefanten im Raum. 20 Millionen Pixel, von denen man im besten Fall 17 Millionen nutzen kann.
Das ist doch nicht mehr zeitgemäß in Zeiten, in denen ein Handy 50 Millionen hat.
Und da kommen wir zum wichtigen Punkt.
Chip im Zusammenhang mit der Größe der Linse.
Es gibt physikalische Grenzen, was eine Linse leisten kann. Vor allem wenn sie wie beim Handy so groß ist wie ein halber Fingernagel.
Oder andersrum, die besten Objektive braucht man um einen 50 Millionen Pixel Sensor einer 35mm Flaggschiff Kamera wirklich ausnutzen zu können und dann sollen die kleinen Handy Linsen das gleich leisten?
Schon ein bisschen albern, wenn man darüber nachdenkt.
Und da kommen wir zurück zur Leica D-Lux8.
Bessere MFT Festbrennweiten spielen so in der 20-30 Millionen Pixel Klasse. Manche sagen über 25 Millionen wäre eh Unsinn bei dieser Chip Größe.
Also haben wir hier ein Zoom Objektiv mit 3cm Macro bei f1,7 und 24mm (Umgerechnet) bis zu 75mm bei f 2,8.
Das alles in einem Objektiv welches nicht so lang ist wie mein Mittelfinger, denn man dann getrost einem 35mm Zoom Besitzer zeigen kann wenn er das dicke Ding mit sich rum tragen muss.
Und das was ich bisher fotografiert und am Studiimonitor gesehen habe, zeigt ich kann ohne Probleme A3 bis A2 Drucke damit anfertigen in Fine Art Qualität die großartig Details wiedergeben.
Und das bei einer Kamera die in meine Jackentasche passt.
Das finde ich schon sehr gut.
Und zu Erinnerung. Vor garnicht solange Zeit waren 12 Millionen Pixel Profistandart und 17 Millionen einer Mittelformat vorbehalten. Und das hat auch für Werbe Plakate gereicht.
Manche monierten die Geschwindigkeit des Zooms und vergleichen absurderweise das dann mit einer Kamera mit Festbrennweite, die nicht ausfahren muss.
Meine Leica M10 braucht zur Bereitschaft knapp 2 Sekunden.
Meine D-Lux auch um auf 24mm zu kommen. Perfekt für Weitwinkel Streetfotografie mit einer Quasi Festbrennweite.
Und darüber hinaus hab ich noch Möglichkeiten zu Zoomen.
Damit ist für mich alles definiert.
Ein Vergleich mit einer Fuji oder GR hinkt da.
Diese Kamera ist eine professionelle Ergänzung zu meinen größeren Kameras.
Wenn ich was sehe, kann ich es fotografieren. Punkt.
Aber darüber hinaus, jeder, der mal bei einem Profi Job vor dem Problem stand, dass die Hauptkamera sich verabschiedet hat ohne Ersatz, würde mit dem kleinen Ding noch immer etwas Zustande bringen, was die meisten Kunden nicht als kleine Pocketaschenkamera Produkt identifizieren könnten.
Und in vielen Bereichen z.B. Journalismus, V-Logging, oder Dokumentation reicht auch ein Handy und wird dort professionell benutzt.
Also für wenn ist die D-Lux8 die richtige Kamera.
Ehrlich?
Mir komplett Egal.
Eine Kamera ist für manche ein professionelles Werkzeug, für andere ein Pinsel und manchmal nur Lifestyle oder Hobby aber jeder sollte sich die Kamera aussuchen die sich anfühlt als ob sie zu einem gehört. Und wer das so sieht macht auch mit 17 Millionen oder 4 Millionen seine Bilder.
Mein Fazit. Ein kleines Juwel was ich in der Tasche habe aber auch an einem Schlüsselband um den Hals tragen kann wenn man auf eine Vernissage geht und bestimmt mit jemanden deswegen ins Gespräch kommt.
Was will ich mehr.
14/12/2025
Heute mal Liège in Belgien mit der Leica D-Lux8 besucht. Dort bin ich öfters zur Analogen Streetfotografie mit meinen 2 Leica M7s aber heute hatte ich spontan entschlossen die 2 Stunden bis Sonnenuntergang mit der kleinen D-Lux zu bestreiten. Dann auf dem Rückweg aufs Handy geladen und minimal korrigiert. Und wieder mal schwer beeindruckt was die kleine so abliefert ohne Photoshop Filter Arien.
̈ttich