Stefan Rouenhoff

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Photos from Stefan Rouenhoff's post 02/07/2026

Zwei Unternehmen nahe Montreal – zwei Beiträge zu resilienten industriellen Wertschöpfungsketten! 🇩🇪🇨🇦

Bei Nouveau Monde Graphite stand die Frage im Mittelpunkt, wie Kanada und die Europäische Union ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen für moderne Batterietechnologien unabhängiger, nachhaltiger und verlässlicher gestalten können. Naturgraphit ist ein unverzichtbarer Rohstoff u.a. für Lithium-Ionen-Batterien und damit eine Schlüsselressource für zahlreiche Zukunftstechnologien. Auch wenn der Abbau und die Produktion von hochreinem Graphit erst 2029 anläuft, so zeigt das Unternehmen in seiner Demonstrationsanlage in Québec, wie Rohstoffgewinnung, Weiterverarbeitung und industrielle Wertschöpfung strategisch miteinander verbunden werden können.

Bei 5N Plus ging es um hochreine Spezialmaterialien für Zukunftstechnologien – unter anderem für die Halbleiterindustrie, Photovoltaik sowie für die Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen steht damit für eine ebenso wichtige Dimension technologischer Souveränität: Materialkompetenz, Innovationskraft und globale Wettbewerbsfähigkeit in anspruchsvollen Technologiemärkten.

Beide Besuche haben gezeigt: Resiliente Lieferketten entstehen nicht abstrakt, sondern durch unternehmerische Investitionen, technologische Exzellenz und verlässliche internationale Partnerschaften.

Für Deutschland und ist entscheidend, die Partnerschaften im Rohstoff- und Technologiebereich mit Kanada weiter zu vertiefen, Investitionen zu erleichtern und industrielle Wertschöpfung als Grundlage unseres Wohlstands zu stärken.

Vielen Dank an die Teams von Nouveau Monde Graphite und 5N Plus für die offenen Gespräche und die spannenden Einblicke.

Photos from Stefan Rouenhoff's post 26/06/2026

Neue Chancen in Zentralasien - warum der Blick auch nach Usbekistan geht👁️🇺🇿🇩🇪

Wenn über neue Wachstumsmärkte, Rohstoffpartnerschaften und resilientere Lieferketten sprechen, dann sollte unser Blick in Zentralasien neben Kasachstan auch in Richtung Usbekistan gehen.

Beim Tashkent International Investment Forum (TIIF) wurde deutlich, mit welchem Tempo Usbekistan seine wirtschaftliche Transformation vorantreibt. Das Land investiert gezielt in Energie, Rohstoffe, Landwirtschaft, Digitalisierung und industrielle Wertschöpfung und setzt dabei auf internationale Kooperationen.

Im Rahmen der High-Level-Session „German-Uzbek Political and Economic Dialogue“ hatte ich die Gelegenheit, über die Perspektiven für die deutsch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen zu sprechen.

Anschließend stieß ich zur Delegation unseres Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hinzu und nahm am Empfang des usbekischen Staatspräsidenten Shavkat Mirziyoyev teil. Bei den Gesprächen am Abend und darauffolgenden Tag wurde deutlich: Auch hier existiert erhebliches Potenzial für eine vertiefte wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit.

Für Deutschland geht es dabei nicht nur um neue Absatzmärkte, sondern auch um die Diversifizierung unserer Handels- und Investitionsbeziehungen in einer sich schnell verändernden Welt.

Photos from Stefan Rouenhoff's post 22/06/2026

Duale Ausbildung - Exportschlager made in Germany! 🇩🇪🇰🇿

Ein spannender Programmpunkt meiner Reise nach Kasachstan war auch der Besuch des Bau-Colleges in Almaty. Gemeinsam mit einer 15-köpfigen Wirtschaftsdelegation konnte ich mir während des Rundgangs durch das Ausbildungszentrum ein Bild davon machen, wie junge Menschen auf Berufe in der Bauwirtschaft vorbereitet werden.

Beeindruckend war vor allem die enge Verbindung von Theorie und Praxis. Die Auszubildenden erwerben nicht nur das notwendige Fachwissen im Unterricht, sondern wenden dieses direkt in modern ausgestatteten Werkstätten und Praxislaboren an. Dort werden reale Arbeitsabläufe trainiert – vom Holz- und Trockenbau über die Bereiche Heizung und Sanitär bis hin zum stahlbau und zur Elektrotechnik.

Besonders erfreulich ist auch das Engagement deutscher Firmen vor Ort. Unternehmen wie Knauf und Grohe unterstützen die praktische Ausbildung und bringen ihr Know-how direkt in die Qualifizierung der Fachkräfte von morgen ein. Davon profitieren die jungen Menschen ebenso wie die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kasachstan.

Der Besuch hat einmal mehr gezeigt: Die duale Ausbildung schafft hervorragende berufliche Perspektiven für junge Menschen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften. Es ist beeindruckend zu sehen, wie dieses Modell auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus Interesse weckt und erfolgreich umgesetzt wird.

Photos from Stefan Rouenhoff's post 21/06/2026

🇰🇿🤝🇩🇪Kasachstan: Ein wichtiger Partner Deutschlands! Und ein Land, das erhebliche wirtschaftliche Chancen bietet!

Zwei spannende und intensive Tage in Kasachstan liegen hinter mir und der rund 15-köpfigen Wirtschaftsdelegation, die mich in die Landeshauptstadt Astana und Wirtschaftsmetropole Almaty begleitet hat. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Die wirtschaftlichen Chancen in Kasachstan sind groß – und sie wachsen weiter.

In Gesprächen mit dem Industrie- und Bauminister Ersaiyn Nagaspajew, dem wirtschaftspolitischen Berater von Staatspräsident Qassym-Schomart Tokajew, Nurlan Baibasarow, sowie dem Vize-Energieminister Sanzhar Zharkeshow stand vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Wie können wir die deutsch-kasachische Zusammenarbeit weiter vertiefen?

Kasachstan ist bereits heute Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner in Zentralasien. Doch insbesondere in den Bereichen Industrie, Energie, Rohstoffe sowie Transport und Logistik bleibt noch erhebliches Potenzial ungenutzt.

Die kasachische Regierung treibt die Modernisierung von Wirtschaft und Infrastruktur im Land mit Nachdruck voran. Das eröffnet deutschen Unternehmen neue Absatz- und Investitionschancen, zumal sie vor Ort einen hervorragenden Ruf genießen und werden als verlässliche Partner geschätzt werden.

Gleichzeitig gilt: Unternehmen aus anderen Ländern sind in Kasachstan sehr aktiv und positionieren sich in diesem dynamischen Markt. Umso wichtiger ist es, dass deutsche Unternehmen die sich bietenden Möglichkeiten nutzen. Eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit stärkt nicht nur die Diversifizierung unserer Lieferketten, sondern schafft auch neue Perspektiven für Wachstum, Innovation und Wohlstand auf beiden Seiten.

Mein herzlicher Dank gilt der kasachischen Regierung sowie den zahlreichen Wirtschaftsvertretern für die offenen Gespräche, den konstruktiven Austausch und die außerordentliche Gastfreundschaft gegenüber unserer Delegation.

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