eRecht24
13/05/2026
Neuer Widerrufsbutton Pflicht: Ist Ihr Shop vorbereitet? Ab Juni 2026 müssen Online-Shops einen sogenannten Widerrufsbutton bereitstellen. Damit können Verbraucher ihren Widerruf direkt online erklären – einfach und schnell.
Punkt 1: Was der Widerrufsbutton ist
-gesetzlich vorgeschriebene Funktion
-ermöglicht Widerruf direkt im Shop
-Alternative zu E-Mail oder Formular
Punkt 2: Anforderungen an den Button
-leicht zugänglich auf der Website
-klar als Widerruf erkennbar
-einfache elektronische Übermittlung ermöglichen
Punkt 3: Häufige Fehler
-Button fehlt komplett
-schwer auffindbar oder versteckt
-komplizierter Prozess statt einfacher Lösung
-keine Bestätigung des Widerrufs
Das sollten Sie jetzt tun
-prüfen, ob Ihr Shop betroffen ist
-Widerrufsfunktion technisch umsetzen
-Nutzerfreundlichkeit sicherstellen
-Prozesse intern abstimmen
08/05/2026
Ab September 2026 Pflicht Neue EU-Labels im Online-Shop. Wenn Sie physische Waren an Verbraucher verkaufen, betrifft Sie diese Änderung direkt. Die EU führt verpflichtende Gewährleistungs- und Garantielabel ein.
Problem 1: Wer betroffen ist
-alle Online-Shops im B2C-Bereich
-unabhängig von Größe oder Umsatz
-betrifft alle physischen Produkte
Problem 2: Was jetzt neu ist
-einheitliche EU-Labels werden Pflicht
-müssen direkt im Verkaufsprozess sichtbar sein
-Gestaltung ist vorgegeben – kein Spielraum
Problem 3: Warum das kritisch ist
-fehlende Labels = Rechtsverstoß
-Abmahnungen und Bußgelder möglich
-technische Umsetzung oft unterschätzt
Lösung: Was Sie jetzt tun sollten
-Shop frühzeitig prüfen und anpassen
-technische Integration planen
-rechtliche Anforderungen genau umsetzen
06/05/2026
Google reCAPTCHA ist jetzt anders einzuordnen. Aber nicht automatisch DSGVO-konform
Google hat zum 2. April 2026 die Vertrags- und Produktstruktur geändert. Dadurch tritt Google beim Einsatz von reCAPTCHA nun als Auftragsverarbeiter auf – ein wichtiger Unterschied für Webseitenbetreiber.
Was sich geändert hat:
-Google verarbeitet reCAPTCHA-Daten jetzt im Auftrag des Webseitenbetreibers
-Die Verarbeitung ist zweckgebunden für reCAPTCHA, Bot- und Betrugserkennung
-Grundlage ist das Cloud Data Processing Addendum, kurz CDPA
Was weiterhin wichtig bleibt:
-reCAPTCHA verarbeitet personenbezogene Daten
-eine passende Rechtsgrundlage ist weiterhin erforderlich
-Datenschutzerklärung muss transparent informieren
Häufige Fehler:
-CDPA von Google nicht akzeptieren
-reCAPTCHA ohne Prüfung der Rechtsgrundlage einsetzen
-Drittlandtransfer in die USA nicht berücksichtigen
-Datenschutzerklärung nicht aktualisieren
Das sollten Sie jetzt tun:
-CDPA in der Google Cloud Console akzeptieren
-Rechtsgrundlage festlegen: Einwilligung oder berechtigtes Interesse
-Datenschutzerklärung aktualisieren
-bei Unsicherheit datenschutzfreundliche Alternativen prüfen
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