neunerhaus
05/06/2026
Kulturelle Teilhabe darf kein Luxus sein. Davon sind wir überzeugt – und die Kunsthalle Wien auch.
Bei einer Führung durch die Ausstellung „Lebt und arbeitet in Wien“ war auch Harald K. dabei, Absolvent des diesjährigen neunerhaus Peer Campus.
Es wurde diskutiert, nachgefragt und hinter die Kulissen geblickt:
Wie wird man eigentlich als Künstler*in ausgestellt?
Wie elitär ist der Kunstbetrieb?
Wer hat Zugang zu Kunst?
„Ich war schon immer kunstaffin, aber im Elternhaus hatte das keinen Wert.“
In einer schwierigen Lebensphase, als Harald für ein halbes Jahr in einem Notquartier lebte, wurde der Kulturpass für ihn zu einem wichtigen Zugang zu Kunst und Kultur.
Ausstellungen gaben ihm Raum zum Abschalten, Nachdenken und Krafttanken. Heute lebt Harald wieder in seinen eigenen vier Wänden. Im April hat er seine Ausbildung am neunerhaus Peer Campus abgeschlossen und unterstützt nun selbst andere Menschen als Peer.
Danke an die Kunsthalle Wien für die spannende Führung – und an Harald K. fürs Teilen seiner Geschichte. 💛
Hunger auf Kunst und Kultur
04/06/2026
Genau dafür machen wir weiter. 🧡
Solidarität kennt keinen Feiertag.
Danke, dass ihr da seid – und hinschaut, wenn andere wegsehen.
Auch wenn es nicht immer einfach ist.
03/06/2026
Wohnungslosigkeit ist nicht nur ein soziales Problem, sondern auch ein massiver Risikofaktor für Suizidalität – insbesondere bei Frauen.
Die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verweist auf eine große Langzeitstudie mit 5,1 Millionen Menschen über einen Zeitraum von 20 Jahren.
Die Ergebnisse sind alarmierend!
◆ Wohnungslose Männer haben ein mehr als doppelt so hohes Suizidrisiko.
◆ Frauen haben ein fast vierfach erhöhtes Risiko.
◆ Aktuell wohnungslose Frauen haben sogar ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko.
⚠️1219 Suizidtote gab es 2024 in Österreich – deutlich mehr als Verkehrstote.
Es ist klar: Wohnungslosigkeit wirkt nicht nur als Folge, sondern auch als eigenständiger Auslöser psychischer Krisen, die durch Isolation, Gewalt und den fehlenden Zugang zu Versorgung verstärkt werden.
Suizidprävention beginnt daher nicht erst in der Behandlung, sondern bereits bei Wohnsicherheit, sozialer Stabilität und Schutzstrukturen.
👉 Zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2468266725001008?via%3Dihub
29/05/2026
Frau B. kam mit ihren drei Kindern nach Österreich – auf der Suche nach Sicherheit, Bildung und einer Zukunft. Doch jahrelang lebte die Familie ohne Krankenversicherung. Arztbesuche? Kaum leistbar. Sicherheit? Fehlanzeige.
Im neunerhaus Gesundheitszentrum fand sie Unterstützung: medizinische Versorgung, Sozialarbeit, Videodolmetsch und vor allem Menschen, die zuhörten und halfen. Kostenlos und ohne Hürden. 🤝
Heute arbeitet Frau B., ihre Kinder sind krankenversichert und die Familie hat endlich Stabilität gefunden. „Wenn ich sehe, wie es meinen Kindern heute geht, vergesse ich mein eigenes Leid.“
Doch ihre Geschichte zeigt auch ein Problem: In Österreich verlieren Kinder ihren Versicherungsschutz, wenn ihre Eltern nicht versichert sind. Das darf nicht sein.
Seit 20 Jahren schafft neunerhaus Zugang zu Gesundheitsversorgung für Menschen, die sonst durchs Netz fallen.
🏥 471.367 Konsultationen
👩⚕️ 36.335 Patient*innen
📖 Tausende Geschichten wie diese.
Ganze Geschichte: 👉 https://www.neunerhaus.at/blog/10-jahre-ohne-krankenversicherung/
28/05/2026
Sprache entscheidet oft darüber, ob Hilfe ankommt oder nicht. 🗣️
Bei neunerhaus arbeiten wir jeden Tag daran, Barrieren abzubauen – auch sprachliche. Mehrsprachigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern Teil unserer Arbeit in allen Angeboten: in der Sozialarbeit, im Café, mit Peer-Mitarbeiter*innen und in unseren Wohnhäusern.
Im neunerhaus Gesundheitszentrum sprechen wir mehr als 40 Sprachen. 🌍 Möglich machen das unsere Dolmetscher*innen vor Ort sowie eine Videodolmetsch-Plattform, die mehrmals täglich im Einsatz ist. So stellen wir sicher, dass Menschen unsere Angebote verstehen und nutzen können – unabhängig von ihrer Erstsprache. 🤝
Mehrsprachigkeit ist für uns kein Extra, sondern Voraussetzung für Zugang, Vertrauen und soziale Teilhabe. 💪
27/05/2026
bei neunerhaus: Willkommen, Daniel!
Seit 1. Mai verstärkt Daniel Frieß als neuer Co-Geschäftsführer gemeinsam mit Elisabeth Hammer die Geschäftsführung von neunerhaus. Mit seiner Erfahrung in Finance, Operations und Organisationsentwicklung unterstützt er künftig die strategische Weiterentwicklung der Organisation sowie – gemeinsam mit Ulrike Pilgram – das Tochterunternehmen neunerimmo.
„Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, unsere Arbeit für obdach- und wohnungslose Menschen im Rahmen einer dualen Spitze stabil und zukunftsorientiert aufzustellen“, so Elisabeth Hammer.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft – mutig, wirksam und menschlich. 💪
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Kategorie
die Organisation kontaktieren
Telefon
Webseite
Adresse
Margaretenstraße 166
Wien
1050